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  • Albanien
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2010
    • John Marks, der in Südalbanien geboren, aber in die USA ausgewandert war, wurde gebeten, ein Visum für Albanien zu beantragen.

      Es dauerte eineinhalb Jahre, bis John sein Visum erhielt. Der Antrag seiner Frau Helen wurde abgelehnt. Im Februar 1961 reiste John über Durrës nach Tirana. Dort traf er sich mit seiner Schwester Melpo, die Interesse an der Wahrheit hatte. Mit ihrer Hilfe stellte John bereits am nächsten Tag Kontakt zu den Brüdern her.

      John unterhielt sich ausführlich mit ihnen und verteilte die Literatur, die er in einem Geheimfach seines Koffers versteckt hatte. Die Brüder waren überglücklich. Zum ersten Mal seit 24 Jahren besuchte sie wieder ein Glaubensbruder aus dem Ausland.

      Nach Johns Einschätzung gab es in fünf Städten 60 Brüder und einige weitere lebten auf dem Land. In Tirana bemühten sich die Brüder, jeden Sonntag heimlich zusammenzukommen, um die Publikationen zu betrachten, die sie seit 1938 versteckt hielten.

      Die albanischen Brüder hatten über lange Zeit kaum Kontakt zur Organisation gehabt. Deshalb mussten sie zunächst einmal auf den neusten Stand gebracht werden, welche Änderungen es auf organisatorischem Gebiet und im biblischen Verständnis gegeben hatte. Ein Beispiel: Sowohl Brüder als auch Schwestern leiteten Zusammenkünfte, bei denen Letztere sogar Gebete sprachen. John schrieb später: „Die Brüder waren ziemlich skeptisch und besorgt, wie die Schwestern die Änderungen aufnehmen würden. Deshalb baten sie mich, mit ihnen persönlich darüber zu reden, was ich auch tat. Wie froh ich war, als sie alles akzeptierten!“

      Obwohl diese treuen Brüder ziemlich arm waren, unterstützten sie gern das Königreichswerk. Auffälligstes Beispiel waren für John zwei ältere Brüder aus Gjirokastër, die „von ihrem bisschen Geld eine bestimmte Summe als Spende für die Gesellschaft beiseite gelegt hatten“. Jeder von ihnen spendete den Gegenwert von über 100 Dollar in Goldmünzen.

      Die Brüder in Tirana freuten sich besonders über die Broschüre In Frieden und Einheit predigen und lehren mit Anweisungen, wie Versammlungen (auch unter Verbot) zu organisieren waren. Im März hielt John Marks im Haus von Leonidha Pope in Tirana die Gedächtnismahlansprache. 37 Personen waren anwesend. Unmittelbar danach machte sich John auf den Weg, um das Schiff nach Griechenland zu erreichen.

  • Albanien
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2010
    • [Bild auf Seite 149]

      John Marks und seine Frau Helen einige Zeit vor seiner Reise nach Albanien

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