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Griechen, GriechenlandEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Griechenland unter Alexander dem Großen. Bereits im 6. Jahrhundert v. u. Z. hatte Daniel eine prophetische Vision erhalten, die den Sturz des Medo-Persischen Reiches durch Griechenland ankündigte. Alexander, der Sohn Philipps und Schüler des Aristoteles, wurde nach Philipps Ermordung der Vorkämpfer der griechischsprachigen Völker. Im Jahr 334 v. u. Z. brach er auf, um die persischen Angriffe auf griechische Städte, die an der W-Küste Kleinasiens lagen, zu rächen. In einem „Blitzkrieg“ eroberte er nicht nur ganz Kleinasien, sondern auch Syrien, Palästina, Ägypten und das gesamte Medo-Persische Reich bis nach Indien und erfüllte damit das prophetische Bild aus Daniel 8:5-7, 20, 21. (Vgl. Da 7:6.) Durch die Einnahme Judas im Jahr 332 v. u. Z. wurde Griechenland die fünfte in der Reihe von aufeinanderfolgenden Weltmächten, die mit der Nation Israel zu tun hatten. Vorausgegangen waren die vier Weltmächte Ägypten, Assyrien, Babylon und Medo-Persien. Mit dem Jahr 328 v. u. Z. war Alexanders Eroberungszug abgeschlossen.
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Griechen, GriechenlandEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Nun sollte sich der verbleibende Teil der Vision Daniels erfüllen. Alexander starb 323 v. u. Z. in Babylon, und wie vorhergesagt, wurde sein Reich anschließend in vier Herrschaftsgebiete aufgeteilt, von denen aber keines die Stärke des ursprünglichen Reiches erlangte (Da 8:8, 21, 22; 11:3, 4; siehe ALEXANDER Nr. 1; KARTEN, Bd. 2, S. 334).
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