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  • Tiere
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Somit führte das Gesetz, das Gott den Israeliten gab, eine neue Art der Unterscheidung ein, indem es bestimmte Tiere für rein erklärte und gestattete, dass sie als Nahrung dienten, während es andere für unrein erklärte und ihre Verwendung als Speise untersagte. Im Einzelnen führt die Bibel Folgendes an: „Jedes Geschöpf, das gespaltene Hufe hat und einen völligen Spalt in den Hufen aufweist und wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen“ (3Mo 11:3). Und an anderer Stelle: „Du sollst nichts Verabscheuungswürdiges von irgendwelcher Art essen. Dies sind die Arten der Tiere, die ihr essen dürft: den Stier, das Schaf und die Ziege, den Hirsch und die Gazelle und den Rehbock und die Wildziege und die Antilope und das Wildschaf und die Gemse; und jedes Tier, das gespaltene Hufe hat und das völlig in zwei Teile gespaltene Hufe aufweist und wiederkäut unter den Tieren“ (5Mo 14:3-6).

      Wer den Bestimmungen des Gesetzesbundes unterstand, durfte Tiere, die nur eines oder keines der beiden genannten Merkmale aufwiesen, nicht essen. Zu den verbotenen Tieren gehörten der Klippdachs, der Hase, das Schwein und das Kamel. Auch das Essen von Tieren, die ‘auf ihren Tatzen gehen’, zu denen sicherlich der Löwe, der Bär und der Wolf zählten, war verboten (3Mo 11:4-8, 26, 27; 5Mo 14:7, 8).

      Diese Beschränkungen in Bezug auf die Ernährung galten nur für Personen, die unter dem mosaischen Gesetz standen, denn in 3. Mose 11:8 heißt es: „Sie sind für euch unrein“, d. h. für die Israeliten. Mit der Abschaffung des Gesetzes auf der Grundlage des Opfertodes Christi Jesu wurden diese Verbote aufgehoben, sodass erneut alle Menschen dieselbe allgemeine Bestimmung, die Noah nach der Sintflut erhalten hatte, als für sich bindend betrachten konnten (Kol 2:13-17; 1Mo 9:3, 4).

  • Tiere
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Richtige Ansicht über Tiere und ihre Verwendung. Zu den Tieren, die in Verbindung mit der Anbetung unter dem mosaischen Gesetz als Schlachtopfer zugelassen waren, gehörten Rinder, Schafe und Ziegen. Diese Tiere mussten fehlerfrei sein; auch kastrierte Tiere waren nicht zulässig (3Mo 22:23-25). Tierblut durfte nicht als Nahrung und – außer zu Opferzwecken – auch zu keinem anderen Zweck verwendet werden (3Mo 17:13, 14). Irgendeine bildhafte Darstellung eines Tieres oder einer anderen Schöpfung anzubeten war streng untersagt (2Mo 20:4, 5).

      Die Bibel fordert wiederholt dazu auf, die Tiere als niedrigere Geschöpfe gerecht und barmherzig zu behandeln. Ja, Jehova sagt, dass er selbst derjenige ist, der sie am Leben erhält und liebevoll für ihr Wohl sorgt (Spr 12:10; Ps 145:15, 16). Das mosaische Gesetz machte es zur Pflicht, auf angemessene Weise für Haustiere zu sorgen. Wurden umherirrende Haustiere gefunden, so mussten sie ihrem Besitzer unversehrt zurückgebracht werden; wenn sie unter einer Last zusammengebrochen waren, musste man ihnen Erleichterung verschaffen (2Mo 23:4, 5). Bei der Arbeit sollten sie gut behandelt werden (5Mo 22:10; 25:4). Wie dem Menschen, so sollte auch ihnen die Sabbatruhe von Nutzen sein (2Mo 20:10; 23:12; 5Mo 5:14). Gefährliche Tiere mussten überwacht oder getötet werden (1Mo 9:5; 2Mo 21:28, 29). Es war verboten, unterschiedliche Arten zu kreuzen (3Mo 19:19).

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