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Ich werde dich nie im Stich lassenDer Wachtturm (Studienausgabe) 2024 | Februar
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4 Im zweiten Beispiel geht es um die Christenversammlung im 2. Jahrhundert. Johannes, der letzte noch lebende Apostel, hatte einen guten Einfluss auf viele Christen. Er half ihnen, treu zu Jehova zu stehen (3. Joh. 4). Gemeinsam mit anderen Aposteln Jesu ging er entschieden gegen die um sich greifende Abtrünnigkeit vor (1. Joh. 2:18; siehe Studienanmerkung zu 2. Thes. 2:7). Doch nach seinem Tod verbreitete sich die Abtrünnigkeit wie ein Flächenbrand. Innerhalb weniger Jahrzehnte war die Christenversammlung davon durchsetzt.
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Ich werde dich nie im Stich lassenDer Wachtturm (Studienausgabe) 2024 | Februar
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8. Warum sollten uns die Entwicklungen im 2. Jahrhundert nicht überraschen?
8 Die Zeit nach dem Tod der Apostel. Müssen wir überrascht sein, dass die Christen im 2. Jahrhundert von der wahren Anbetung abfielen? Nicht im Geringsten. Schließlich hatte Jesus einen großen Abfall vorausgesagt (Mat. 7:21-23; 13:24-30, 36-43). Und wie aus den Briefen von Paulus, Petrus und Johannes hervorgeht, begann sich Jesu Prophezeiung schon im 1. Jahrhundert zu erfüllen (2. Thes. 2:3, 7; 2. Pet. 2:1; 1. Joh. 2:18). Im 2. Jahrhundert war die Christenversammlung dann von Abtrünnigkeit durchsetzt. Die Christenheit wurde zu einem bedeutenden Teil von Groß-Babylon, dem Weltimperium der falschen Religion. Eine weitere biblische Prophezeiung hatte sich erfüllt.
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