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Fragen von LesernDer Wachtturm 2014 | 15. November
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Welche Rolle spielt der heilige Geist heute bei der Ernennung von Ältesten und Dienstamtgehilfen?
Erstens: Es war der heilige Geist, der die Bibelschreiber veranlasste, die Voraussetzungen für die Ernennung von Ältesten und Dienstamtgehilfen niederzuschreiben. Zum Beispiel werden 16 verschiedene Erfordernisse für Älteste in 1. Timotheus 3:1-7 aufgeführt. Weitere finden wir in Texten wie Titus 1:5-9 und Jakobus 3:17, 18. Die Erfordernisse für Dienstamtgehilfen werden in 1. Timotheus 3:8-10, 12, 13 umrissen. Zweitens: Wenn besprochen wird, ob ein Bruder die biblischen Erfordernisse in vernünftigem Maße erfüllt, wird gezielt um Jehovas Geist gebetet, bevor eine Ernennung empfohlen oder vorgenommen wird. Drittens: Die Frucht des heiligen Geistes muss im Leben des Empfohlenen zu erkennen sein (Gal. 5:22, 23). Somit spielt der heilige Geist bei jedem Schritt des Ernennungsverfahrens eine Rolle.
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Fragen von LesernDer Wachtturm 2014 | 15. November
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„Der treue und verständige Sklave“ trägt natürlich die Hauptverantwortung, die „Hausknechte“ mit Speise zu versorgen (Mat. 24:45-47). Was schließt das ein? Mithilfe des heiligen Geistes erforscht der treue Sklave die Bibel. So kann er Anleitung darüber geben, wie biblische Grundsätze angewandt werden sollten, die sich auf die Art auswirken, wie die weltweite Versammlung zu organisieren ist. Außerdem ernennt der treue Sklave alle Kreisaufseher und Zweigkomiteemitglieder. Jedes Zweigbüro wiederum leistet praktische Hilfe, die gegebenen Anweisungen umzusetzen. Jede Ältestenschaft hat die Pflicht, gründlich und gewissenhaft zu prüfen, ob die Brüder, die sie zur Ernennung in Gottes Versammlung vorschlägt, die biblischen Voraussetzungen erfüllen. Und jeder Kreisaufseher hat die schwere Verantwortung, die Empfehlungen der Ältesten unter Gebet sorgfältig zu überprüfen und dann die Männer, die sich eignen, zu ernennen.
Wenn wir verstehen, wie Ernennungen vorgenommen werden, erkennen wir die Rolle des heiligen Geistes dabei viel besser. Wir achten diejenigen, die in der Christenversammlung ernannt worden sind, dann noch mehr und schenken ihnen noch größeres Vertrauen (Heb. 13:7, 17).
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