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Ägypten, ÄgypterEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Ein wertvoller Papyrifund gibt Aufschluss über die dortigen Verhältnisse im fünften Jahrhundert v. u. Z., um die Zeit, in der Esra und Nehemia in Jerusalem wirkten. Diese in Aramäisch geschriebenen Dokumente enthalten den Namen Sanballats von Samaria (Ne 4:1, 2) und den des Hohen Priesters Johanan (Ne 12:22). Von Interesse ist eine amtliche Verfügung, die unter der Regierung Darius’ II. (um 423–405 v. u. Z.) erlassen wurde, gemäß der die Kolonie das „Fest der ungesäuerten Brote“ (2Mo 12:17; 13:3, 6, 7) feiern sollte. Bemerkenswert ist ferner der häufige Gebrauch des Namens Jahu, einer Form des Namens Jehova (oder Jahwe; vgl. Jes 19:18). Es gibt jedoch auch ziemlich viele Beweise für eine unverkennbare Beeinflussung durch die heidnische Religion.
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Ägypten, ÄgypterEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Wertvolle Papyrusfunde. Der ungewöhnlich trockene ägyptische Boden ermöglichte die Erhaltung von Papyrushandschriften, die in feuchtem Klima verdorben wären. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat man dort viele Papyri entdeckt, einschließlich einer großen Anzahl biblischer Papyri, wie z. B. die Chester-Beatty-Sammlung. Diese Papyri bilden besonders wichtige Bindeglieder zwischen dem Urtext der Heiligen Schrift und den späteren Pergamenthandschriften.
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