-
Gerasa — Wo Judentum und Griechentum aufeinandertrafenDer Wachtturm 1992 | 1. Juli
-
-
Das obige Bild zeigt einige eindrucksvolle Ruinen von Gerasa (dem heutigen Dscharasch), das nahe dem Oberlauf des Jabbok lag.
-
-
Gerasa — Wo Judentum und Griechentum aufeinandertrafenDer Wachtturm 1992 | 1. Juli
-
-
Bis heute gibt es nirgendwo im Nahen Osten so viele und so eindrucksvolle griechische Ruinen wie in dem Land östlich des Jordan. In jenen griechischen Städten waren dem Anschein nach alle griechischen Institutionen und Bräuche vertreten — prachtvolle Tempel griechischer Götter und Göttinnen, Gymnasien, öffentliche Bäder, jährliche Festspiele und vielfach auch philosophische Schulen und Hochschulen. (Siehe Hellenism von Norman Bentwich.)
Wer die Ruinen von Gerasa besucht, wird dafür eine Fülle von Beweisen finden. In der Nähe des südlichen Stadteingangs befindet sich das kreisförmige Forum, der öffentliche Marktplatz, wie auf dem Bild zu sehen ist. Besucher sind beeindruckt vom Anblick der Bäder, Tempel, Theater und öffentlichen Gebäude, die oft durch gepflasterte, von Säulen gesäumte Straßen miteinander verbunden sind. Außerhalb der Stadt kann man entlang der alten Straße, die Gerasa mit anderen Städten der Dekapolis und mit den Mittelmeerhäfen verband, Meilensteine oder Wegmarkierungen sehen.
-