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Syrien — Echos aus einer interessanten VergangenheitErwachet! 2003 | 8. Februar
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25 Kilometer weiter in dieser Richtung gelangt man nach Mari. Jene einst blühende Handelsstadt wurde im 18. Jahrhundert v. u. Z. von dem babylonischen König Hammurabi zerstört. Aus dem Archiv des Königspalastes von Mari stammen mindestens 15 000 beschriftete Tontafeln, die maßgeblich dazu beigetragen haben, die Geschichte wieder aufleben zu lassen.
Als Hammurabis Truppen die Stadt schleiften, rissen sie die oberen Mauern ein und füllten die unteren Räume mit Schutt und Erde. Das hatte zur Folge, dass Wandmalereien, Statuen, Keramiken und zahllose andere Artefakte erhalten blieben, bis sie von französischen Archäologen im Jahr 1933 entdeckt wurden. Die Fundgegenstände sind in den Museen von Damaskus und Aleppo sowie im Pariser Louvre ausgestellt.
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Syrien — Echos aus einer interessanten VergangenheitErwachet! 2003 | 8. Februar
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[Bild auf Seite 26]
Mari
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