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  • Esar-Haddon
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • In einer seiner Inschriften hatte Esar-Haddon gesagt: „Ich bin mächtig, obmächtig, ein Held, herrlich, kräftig, geehrt, gewaltig“ (Archiv für Orientforschung, Beiheft 9, S. 98).

  • Esar-Haddon
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • [Bild auf Seite 681]

      Der assyrische König Esar-Haddon, der viel zur Wiederbevölkerung Samarias durch Ausländer beitrug

      In einer seiner Inschriften bestätigt Esar-Haddon den Bibelbericht über den Tod seines Vaters (Jes 37:37, 38) mit den Worten: „Ein [un]getreues [Tracht]en ... bemächtigte sich meiner Brüder, sodass sie die Götter verließen und auf ungeheuerliche Taten[,] ... auf Böses sannen ... Um auszuüben die Königsherrschaft, töteten sie [Sanherib (ihren Vater)]“ (Altorientalische Texte zum Alten Testament, herausgegeben von H. Greßmann, Berlin und Leipzig 1926, S. 355).

      Nach Esar-Haddons eigener Aussage war er schon vor dem Tod seines Vaters als rechtmäßiger Erbe erwählt worden, und allem Anschein nach diente er als Vizekönig in Babylon, bevor er König von Assyrien wurde. Er berichtet, dass er nach der Ermordung seines Vaters den Mördern bis nach Armenien (das „Land Ararat“ [2Kö 19:37]) nachgejagt sei und sie geschlagen habe. Seine offizielle Regierungszeit soll 12 Jahre gedauert haben.

      Kurz nach Beginn seiner Herrschaft begann Esar-Haddon mit dem Wiederaufbau Babylons, das Sanherib zerstört hatte. Der Tempel von Esagila wurde wiederhergestellt, und über die Stadt selbst sagt Esar-Haddon: „Babel, die kidinnu-Stadt, ... liess ich vom Fundamente bis zur Zinne neu bauen, und machte sie grösser, höher und herrlicher (als zuvor)“ (R. Borger, Die Inschriften Asarhaddons, in Archiv für Orientforschung, Beiheft 9, Graz 1956, S. 21).

      Seine Annalen berichten von den Feldzügen gegen die Gimirru oder Kimmerier, die man für die Nachkommen Gomers hält. (Vgl. 1Mo 10:2; Hes 38:6.) Er eroberte auch die Stadt Sidon und erbaute in der Nähe eine neue Stadt, die er Kar-Assurahi-iddin (Kar-Esar-Haddon) nannte. In einer seiner Inschriften zählt er etwa 20 Vasallenkönige auf, darunter auch Manasse von Juda (Minasi, König von Jahudi).

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