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  • Der bevorstehende Abschluß des „Buches der Kriege Jehovas“
    Der Wachtturm 1990 | 1. Juli
    • Im letzten Kapitel des vorletzten Buches der Hebräischen Schriften wird ein internationaler Angriff auf Jerusalem vorausgesagt

  • Der bevorstehende Abschluß des „Buches der Kriege Jehovas“
    Der Wachtturm 1990 | 1. Juli
    • 18, 19. Welches Jerusalem wird das Ziel eines Großangriffs der Nationen sein?

      18 Das liegt noch vor uns. Doch auf welches Jerusalem wird dieser Großangriff unternommen? Die Prophezeiung erfüllte sich nicht am Jerusalem der Tage Sacharjas. Die damalige Stadt wurde von den Römern 70 u. Z. zerstört. Sie wurde jedoch wieder aufgebaut und gilt heute sowohl für die Christenheit als auch für das fleischliche Volk Israel als heilig. Im Sechstagekrieg 1967 nahm das fleischliche Israel das gesamte wieder aufgebaute Jerusalem in Besitz. Es gibt aber nicht den geringsten Beweis dafür, daß Jehova Gott irgendwie an dem damaligen Kampf beteiligt war. Sein inthronisierter König, Jesus Christus, herrscht nicht vom irdischen Jerusalem aus, und diese Stadt ist auch nicht mehr „die Stadt des großen Königs“, das heißt Jehovas (Matthäus 5:35).

      19 Nein, die offizielle Hauptstadt des jüdischen Mitgliedsstaats der Vereinten Nationen ist nicht das in der Prophezeiung Sacharjas erwähnte Jerusalem. Sacharja bezieht sich vielmehr auf das Jerusalem, von dem wir im Hebräerbrief etwas lesen. Darin wendet sich Paulus an gesalbte Christen und sagt: „Ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln“ (Hebräer 12:22). Dieses himmlische Jerusalem ist nichts anderes als Gottes messianisches Königreich, das auf der Erde heute durch eine kleine Gruppe gesalbter Christen vertreten wird, die die Hoffnung hegen, Mitherrscher mit Jesus Christus in diesem Königreich zu sein. Und sie werden das Ziel des prophezeiten Angriffs sein.

      20. Was sagte Hiskia, um sein bedrohtes Volk zu stützen, und auf die Worte welches Königs, der größer ist als Hiskia, stützen sich Jehovas Zeugen heute?

      20 Weder sie noch die große Volksmenge von Christen, die eine irdische Hoffnung haben und aus allen Nationen herausgekommen sind, um sich ihnen in der reinen Anbetung anzuschließen, brauchen sich jedoch vor dem Ausgang dieses Angriffs zu fürchten. Als die furchteinflößenden Heere Sanheribs, des Königs von Assyrien, während der Regierung Hiskias gegen Jerusalem heranrückten, vernahmen die gefährdeten Israeliten von Hiskia eine beruhigende Beurteilung der Lage; er sagte zu ihnen: „Mit ihm ist ein Arm aus Fleisch, aber mit uns ist Jehova, unser Gott, um uns zu helfen und unsere Schlachten zu kämpfen.“ Die Folge war: „Das Volk begann sich auf die Worte Hiskias, des Königs von Juda, zu stützen“ (2. Chronika 32:8). Jehovas Zeugen von heute können sich, wenn sie von den nationalen Streitkräften des gegenwärtigen Weltsystems bedroht werden, auf ähnliche Worte eines Königs stützen, der größer ist als Hiskia — Jesus Christus.

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