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  • Die Etrusker — Noch heute ein geheimnisumwobenes Volk
    Erwachet! 1997 | 8. November
    • [Bilder auf Seite 24, 25]

      1 Kapitolinische Wölfin, Wahrzeichen der Stadt Rom, Kopie einer etruskischen Bronzefigur aus dem fünften Jahrhundert v. u. Z.

      2 Goldbleche mit Weihinschrift für Uni (Astarte) in etruskischer (rechts) und phönizischer Sprache (links)

      3 Etruskischer Sarkophag eines Ehepaars

      4 Ein etruskischer Torbogen aus dem vierten Jahrhundert v. u. Z.; die Römer lernten den Bogenbau von den Etruskern

      5 Etruskischer Krater (mit Ständer) aus dem siebten Jahrhundert v. u. Z., in dem Wein gemischt wurde

  • Die Etrusker — Noch heute ein geheimnisumwobenes Volk
    Erwachet! 1997 | 8. November
    • Die etruskische Art, das Leben zu genießen

      Zu den dauerhaftesten und aufschlußreichsten Informationsquellen über die Etrusker zählen ihre Kunstwerke. Die den Luxus liebenden Etrusker stellten aufwendigen Goldschmuck her, wozu Ohrringe, Broschen, Anhänger, Armreifen und Halsketten gehörten. Bis jetzt ist es ein Rätsel, wie sie in feinster Filigranarbeit und mit Hilfe der Granulationstechnik, bei der sie winzige Goldkügelchen verwendeten, solch kunstvoll gearbeitete Glanzstücke fertigen konnten. Neben Kelchen, Schüsseln, Bechern und Tafelgeschirr aus Silber und weiteren edlen Metallen formten und schnitzten die Etrusker auch Gegenstände aus anderen wertvollen Materialien, wie zum Beispiel aus Elfenbein.

      Die vielen Skulpturen, Kunstwerke und Wandmalereien, die man inzwischen gefunden hat, zeugen von der Lebensfreude der Etrusker. Sie liebten Wagenrennen, Faust- und Ringkämpfe sowie sonstige Wettkämpfe. Unter den Zuschauern befand sich gewöhnlich der König, der wahrscheinlich auf einem Stuhl aus Elfenbein saß, umgeben von Kriegsgefangenen, die er zu Sklaven gemacht hatte. Seine purpurfarbene Tunika, ein Zeichen der Stellung, wurde später von den Römern übernommen. Zu Hause lag er mit seiner Frau beim Mahl und lauschte der Flöte oder der Doppelflöte oder schaute Tänzern beim Tanz zu, während er von Sklaven bedient wurde.

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