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Eine EiskatastropheErwachet! 1998 | 22. August
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Zwei Wochen später, am 24. Januar, als sich 1 889 Personen zu einem Kreiskongreß im Montrealer Kongreßsaal der Zeugen Jehovas versammelt hatten, konnte ein weiteres Unglück verhütet werden. Über Nacht war Montreal von einer mehr als 20 Zentimeter dicken, nassen Schneedecke bedeckt worden, und während des Vormittagsprogramms entdeckte man Schäden an Decke und Wänden. Das Nachmittagsprogramm wurde abgesagt, und die Anwesenden wurden aufgerufen, nach Hause zu fahren, sich umzuziehen und zu einem Arbeitseinsatz wiederzukommen.
Innerhalb einer Stunde begannen 300 freiwillige Helfer, ausgerüstet mit Schaufeln, Hacken und anderem Gerät, das riesige 7 100 Quadratmeter große Dach von seiner Last zu befreien. Nachdem der obenauf liegende Schnee entfernt worden war, kam eine Eisschicht zutage, die teilweise über 60 Zentimeter dick war. Man benutzte Kettensägen, um das Eis in quadratische Blöcke zu schneiden. Die Blöcke wurden an den Dachrand gezogen, wo man sie hinunterfallen ließ. Um die 1 600 Tonnen Schnee und Eis wurden weggeräumt! Eine spätere Inspektion ergab, daß sich daraufhin die Decke in die Ausgangslage zurückbewegt hatte und sich die Risse in den Wänden geschlossen hatten. Das Programm konnte am Sonntag vormittag gefahrlos fortgesetzt werden.
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Eine EiskatastropheErwachet! 1998 | 22. August
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Ein Unglück konnte dadurch verhütet werden, daß freiwillige Helfer Schnee und Eis vom Dach des Kongreßsaals räumten
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