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  • Wie kann ich es vermeiden, mich mit den verkehrten Leuten einzulassen?
    Erwachet! 2005 | 22. August
    • „Ich war öfter mit einer anderen Schülerin zusammen. . . . Sie nahm keine Drogen, hielt nicht viel von Partys und war auch nicht ständig mit anderen Jungs zusammen. Sie hat noch nicht einmal geflucht und war eine gute Schülerin. Trotzdem war sie kein guter Umgang für mich“ (Beverly).a

      WARUM denkt Beverly so? Weil ihr heute klar ist, dass sie von diesem Mädchen zum Schlechten beeinflusst wurde. Sie sagt: „Mit der Zeit begann ich wie sie spiritistische Bücher zu lesen. Ich habe sogar eine spiritistische Geschichte geschrieben.“

  • Wie kann ich es vermeiden, mich mit den verkehrten Leuten einzulassen?
    Erwachet! 2005 | 22. August
    • Beverly betet den wahren Gott an, ihre Schulkameradin aber nicht. Hätte das Beverly davon abhalten sollen, eine Freundschaft mit diesem Mädchen anzufangen? Natürlich betrachten wahre Christen nicht jeden, der ihren Glauben nicht teilt, automatisch als unanständig oder unmoralisch. Solch eine Freundschaft ist jedoch nicht unproblematisch. Paulus warnte im ersten Jahrhundert die Christen in Korinth: „Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten“ (1. Korinther 15:33, Gute Nachricht Bibel). Was meinte er damit?

      Einige Christen in Korinth hatten höchstwahrscheinlich Umgang mit Anhängern des griechischen Philosophen Epikur. Dieser lehrte seine Nachfolger vernünftig, mutig, beherrscht und gerecht zu sein. Epikur riet sogar von heimlichem Unrechttun ab. Warum waren dann die Epikureer und sogar Christen, die ähnlich wie sie dachten, in den Augen des Paulus „schlechter Umgang“?

      Die Epikureer beteten nicht den wahren Gott an. Sie verwarfen die Lehre von der Auferstehung und konzentrierten sich daher darauf, das Beste aus ihrem Leben herauszuholen (Apostelgeschichte 17:18, 19, 32). Wen wundert es da, dass einige in der Korinther Versammlung, die Umgang mit Epikureern hatten, langsam ihren Glauben an die Auferstehung verloren! Daher finden wir in 1. Korinther, Kapitel 15 — wo Paulus vor schlechtem Umgang warnt — viele Argumente, die diese Christen im ersten Jahrhundert wieder von der Tatsache überzeugen sollten, dass es eine Auferstehung gibt.

      Was lernen wir daraus? Auch gottlose Personen können gute Eigenschaften haben. Doch als Freunde würden sie unser Denken, unseren Glauben und unser Verhalten beeinflussen. Daher schrieb Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther: „Lasst euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen“ (2. Korinther 6:14-18).

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