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  • Jugendlichen helfen, der heutigen Situation gewachsen zu sein
    Erwachet! 2007 | März
    • Soziale Onlinenetzwerke — harmlos?

      Viele Eltern und Erzieher sind besorgt wegen des Zeitaufwands, den Jugendliche betreiben, wenn sie online gehen und sogenannte soziale Onlinenetzwerke besuchen. Dabei handelt es sich um Websites, in denen Mitglieder eine Internetseite erstellen, in die sie Fotos, Videos und Tagebücher, Blogs genannt, einbinden können.

      Der Reiz dieser Websites liegt zum einen darin, dass Mitglieder dadurch mit Freunden in Kontakt bleiben. Zum anderen kann sich ein Jugendlicher durch seine eigene Internetseite definieren, er kann „sich mitteilen“. Das ist verständlicherweise ein großer Anreiz, denn in der Zeit des Heranwachsens lernt man sich selbst erst kennen und will sich anderen so mitteilen, dass es sie erreicht und berührt.

      Es gibt da allerdings ein Problem: Manche kreieren eine Onlinepersönlichkeit, die dem entspricht, wer sie gern wären, statt dem, wer sie sind. „Da gibts einen in der Schule, der sagt, dass er 21 ist und in Las Vegas wohnt“, erzählt ein 15-Jähriger. Beide Jugendliche leben rund 1 600 Kilometer von Las Vegas entfernt.

      So zu täuschen ist fast gang und gäbe. „Im Netz kannst du alles tun“, gesteht eine 18-jährige Australierin. „Du kannst jemand ganz anderes sein, denn es kennt dich ja niemand wirklich. Du fühlst dich sicher. Du kannst einfach was erfinden, damit du interessanter wirkst. Du kannst Fotos von dir hineinstellen, auf denen du Sachen trägst, die du nie im Leben anziehen würdest, oder auf denen du Dinge tust, die du im wirklichen Leben niemals tun würdest. Du schreibst Dinge, die du in echt nie sagen würdest. Du denkst, du kannst dir alles erlauben, weil du ja verdeckt bist. Keiner weiß, wer du wirklich bist.“

      Wie jede andere Kommunikationsform können soziale Onlinenetzwerke reell genutzt werden — aber eben auch unreell! Wissen wir als Eltern, was unsere Kinder online machen? Sorgen wir dafür, dass sie ihre Zeit klug nutzen? (Epheser 5:15, 16).a Durch allgemeinen Internetmissbrauch ist ein Jugendlicher außerdem einer ganzen Reihe von Gefahren ausgesetzt. Um was für Gefahren handelt es sich unter anderem?

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    Erwachet! 2007 | März
    • [Kasten/Bild auf Seite 6]

      Onlinekontakte — Ein Mädchen erzählt

      „Ich fing an, mich auf der Internetseite unserer Schule mit Mitschülern und Lehrern auszutauschen. Erst war es nur eine Stunde in der Woche, aber schon bald war ich jeden Tag im Internet. War ich gerade nicht drin, dann dachte ich garantiert ans Internet — so süchtig war ich schon geworden. Ich konnte mich auf nichts anderes mehr konzentrieren. In der Schule ließ ich nach, bei den Zusammenkünften hörte ich nicht mehr zu und meine richtigen Freunde ließ ich sogar links liegen. Meine Eltern merkten schließlich, was mit mir los war, und schränkten meinen Internetgebrauch ein. Das war schlimm für mich. Ich war total wütend. Aber jetzt bin ich froh, dass es so gekommen ist, und komme gut damit klar. Ich will nie wieder süchtig sein!“ (Bianca).

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