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AstrologenEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Die Astrologie ist im Wesentlichen polytheistisch. Sie hat ihren Ursprung im unteren Mesopotamien und entstand wahrscheinlich kurz nach der Sintflut, als die Menschen sich von der reinen Anbetung Jehovas abwandten. Der Name „Chaldäer“ wurde mit der Zeit so gut wie gleichbedeutend mit „Astrologe“.
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AstrologenEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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„Nach Herodot waren die Magier ein medischer Stamm [I, 101], der sich besonders der Traumdeutung widmete und mit der Ausübung der heiligen Riten betraut war ... Sie waren, kurz gesagt, die Gelehrten und Priester, die, wie man glaubte, die ungewöhnliche Macht besaßen, aus Büchern und aus der Beobachtung der Sterne die Zukunft vorherzusagen. ... Spätere Forschungen haben ergeben, dass nicht Medien und Persien, sondern eher Babylon das Zentrum der voll entfalteten Magie war. ‚Ursprünglich hießen ihre [die medischen] Priester nicht Magier ... Von den Chaldäern nahmen sie aber später den Namen Magier für ihren Priesterstamm an, und so ist es zu erklären, wenn Herodot die Magier einen Stamm der Meder nennt‘ ... (J. G. Müller in Herzogs Realencyklopädie [1857])“ (herausgegeben von P. Fairbairn, London 1874).
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