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  • Babylon die Große
    Unterredungen anhand der Schriften
    • Das alte Babylon war insbesondere für seine Religion und seinen Widerstand gegen Jehova bekannt

      1. Mo. 10:9, 10: „[Nimrod] erwies sich als ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova. ... Und der Anfang seines Königreiches wurde Babel [später als Babylon bekannt].“

      Dan. 5:22, 23: „Und was dich [Belsazar, König von Babylon] ... betrifft, ... wider den Herrn der Himmel erhobst du dich, ... und Götter aus Silber und aus Gold, Kupfer, Eisen, Holz und Stein, die nichts sehen oder nichts hören oder nichts wissen, hast du gepriesen; aber den Gott, in dessen Hand dein Odem ist und dem alle deine Wege gehören, hast du nicht verherrlicht.“

      „Im ganzen gibt es in Babylon 53 Tempel der großen Götter, 55 Kapellen des Marduk, 300 Kapellen für die Erdgottheiten, 600 für die Himmelsgottheiten, 180 Altäre für die Göttin Ishtar, 180 für die Götter Nergal und Adad und 12 andere Altäre für die verschiedenen Götter“ (Werner Keller, Und die Bibel hat doch recht, Düsseldorf, 1955, S. 289).

      Die Encyclopedia Americana berichtet: „Die sumerische Zivilisation [die zu Babylonien gehörte] war von Priestern beherrscht; an der Spitze des Staates stand der lugal (buchstäblich: großer Mann), der Stellvertreter der Götter“ (1977, Bd. 3, S. 9).

      Logischerweise muß Babylon die Große, die in der Offenbarung erwähnt wird, ein religiöses Element sein. Da sie einer Stadt und einem Reich gleicht, ist sie nicht auf e i n e religiöse Gruppe beschränkt, sondern schließt alle Religionen ein, die sich im Widerstand gegen Jehova, den wahren Gott, befinden.

      Religiöse Ansichten und Bräuche des alten Babylon sind in Religionen auf der ganzen Erde zu finden

      „Im Altertum ... verspürten Ägypten, Persien und Griechenland den Einfluß der babylonischen Religion. ... Daß sowohl die frühe griechische Mythologie als auch griechische Kulte stark mit semitischen Elementen durchsetzt waren, wird heute von den Gelehrten allgemein zugegeben, so daß es keines weiteren Kommentars bedarf. Diese semitischen Elemente sind großenteils eigentlich mehr babylonisch“ (M. Jastrow jr., The Religion of Babylonia and Assyria, Boston, 1898, S. 699, 700).

      Ihre Götter: Es gab Göttertriaden; einige ihrer Gottheiten stellten die verschiedenen Naturkräfte dar, einige übten einen besonderen Einfluß auf gewisse Tätigkeiten der Menschen aus (S. H. Hooke, Babylonian and Assyrian Religion, Norman, Okla.; 1963, S. 14—40). „Die Platonische Dreiheit — an sich nur eine Neuordnung älterer Dreiheiten, die auf frühe Völker zurückgehen — scheint die rationale philosophische Dreiheit von Eigenschaften zu sein, die die von den christlichen Kirchen gelehrten drei Hypostasen oder göttlichen Personen hervorbrachte. ... Diese Vorstellung des griechischen Philosophen von der göttlichen Dreiheit ... kann man in allen alten [heidnischen] Religionen finden“ (Nouveau Dictionnaire Universel, herausgegeben von M. Lachâtre, Paris, 1865—1870, Bd. 2, S. 1467).

      Der Gebrauch von Bildern: „[In der mesopotamischen Religion] stand die Bilderverehrung im Mittelpunkt, und zwar nicht nur beim Gottesdienst, sondern auch bei der privaten Anbetung, was durch die weite Verbreitung wertloser Nachbildungen solcher Bildnisse zum Ausdruck kommt. Grundsätzlich war die Gottheit mit dem Bildnis identisch, wenn es bestimmte Merkmale und ein gewisses Zubehör aufwies und dementsprechend behandelt wurde“ (A. L. Oppenheim, Ancient Mesopotamia—Portrait of a Dead Civilization, Chicago, 1964, S. 184).

      Glaubensansichten über den Tod: „Weder das Volk noch die führenden religiösen Denker [in Babylon] hielten je die Auslöschung aller ins Dasein gekommenen Dinge für möglich. Der Tod war für sie das Tor zu einem anderen Leben“ (The Religion of Babylonia and Assyria, S. 556).

      Die Stellung der Priesterschaft: „Die Unterscheidung zwischen Priestern und Laien ist charakteristisch für diese [d. h. die babylonische] Religion“ (Encyclopædia Britannica, 1948, Bd. 2, S. 861).

      Die Ausübung von Astrologie, Wahrsagung, Magie und Zauberei: Der Historiker A. H. Sayce schreibt: „In der Religion des alten Babylonien hatte angeblich jeder Gegenstand und jede Naturgewalt ihren zi oder Geist, der durch magische Geisterbeschwörungen des Schamanen oder Zauberpriesters beherrscht werden konnte“ (The History of Nations, New York, 1928, Bd. I, S. 96). „Die Chaldäer [Babylonier] erzielten infolge ihrer Anstrengungen, aus den Sternen die Zukunft zu lesen, große Fortschritte auf dem Gebiet der Astronomie. Diese Kunst nennen wir ,Astrologie‘ “ (R. M. Engberg, The Dawn of Civilization and Life in the Ancient East, Chicago, 1938, S. 230).

  • Babylon die Große
    Unterredungen anhand der Schriften
    • Die falsche Religion nahm ihren Anfang in Babel (später als Babylon bekannt), und zwar nach der Flut der Tage Noahs (1. Mo. 10:8-10; 11:4-9). Im Laufe der Zeit verbreiteten sich babylonische Glaubensansichten und religiöse Bräuche in vielen Ländern.

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