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AlbanienJahrbuch der Zeugen Jehovas 2010
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1944 zogen sich die deutschen Truppen aus Albanien zurück und die kommunistische Armee setzte eine provisorische Regierung ein. Unverzüglich beantragten die Brüder, Broschüren nachdrucken zu dürfen. Das wurde jedoch abgelehnt. „Der Wachtturm greift die Geistlichkeit an“, sagte man den Brüdern, „aber hier in Albanien gelten Geistliche immer noch etwas.“
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AlbanienJahrbuch der Zeugen Jehovas 2010
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Unsere Veröffentlichungen wurden beschlagnahmt, ebenso der kleine Papiervorrat und die wenigen Schreibmaschinen der Brüder.
Wiederholt versuchten die Brüder, eine Genehmigung zur Veröffentlichung von Literatur zu erhalten. Jedes Mal erteilte man ihnen eine Abfuhr und bedrohte sie massiv. Doch sie ließen sich nicht einschüchtern. Sie sagten zu den Behördenvertretern: „Jehova hat uns die Verantwortung übertragen, dem albanischen Volk mitzuteilen, was er vorgesehen hat, aber Sie hindern uns daran. Dafür tragen Sie die Verantwortung.“
Die Regierung sagte sich wahrscheinlich: „Hier in Albanien sind wir die Herren! Theokratie lassen wir nicht zu, und für euren Gott Jehova, den wir sowieso nicht anerkennen, haben wir nichts übrig.“ Die Brüder sprachen jedoch unerschrocken bei jeder sich bietenden Gelegenheit über die gute Botschaft.
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