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  • Argentinien
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2001
    • Im November 1976, nur zwei Monate nachdem das Werk der Zeugen Jehovas erneut verboten worden war, stellte das Zweigbüro beim argentinischen Staatsgerichtshof den Antrag, das Verbot aufzuheben. Außerdem legte das Zweigbüro in einigen Fällen Rechtsmittel ein. Dabei ging es beispielsweise um Kinder von Zeugen Jehovas, die von der Schule verwiesen worden waren, weil sie sich nicht an patriotischen Zeremonien beteiligt hatten, oder um Brüder, die Gefängnisstrafen verbüßen mußten, weil sie aus Gewissensgründen den Wehrdienst abgelehnt hatten. Auch gegen die Beschlagnahme der Veröffentlichungen der Watch Tower Society wurde Einspruch erhoben.

      Am 10. Oktober 1978 wurden diese Beschwerden der für die amerikanischen Länder zuständigen Menschenrechtskommission vorgelegt. Die Kommission entschied, daß der Staat die Menschenrechte der Zeugen Jehovas verletzt habe und empfahl, das Verbot aufzuheben.

      Am 12. Dezember 1980 entsprach die De-facto-Militärregierung der Empfehlung der Menschenrechtskommission und hob das Verbot auf. Dadurch war es dem Volk Jehovas in Argentinien erlaubt, sich frei zu versammeln. Wie sich die Brüder darüber freuten!

  • Argentinien
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2001
    • Nach dem Verbot

      Unter der Militärjunta waren Tausende von Personen verschwunden und umgebracht worden. Überraschenderweise war — trotz der unnachgiebigen Haltung des Staates gegenüber Jehovas Zeugen — kein einziger Zeuge unter den Verschwundenen.

      Keiner der Zeugen verlor sein Leben, aber durch das Verbot wurden sie bekannter. Wenn die Zeugen vor dem Verbot nach ihrer Religion gefragt wurden, waren viele über die Antwort „Jehovas Zeugen“ erstaunt. Das war nach dem Verbot nicht mehr der Fall. Susana de Puchetti, die seit 37 Jahren im Vollzeitdienst tätig ist, sagte: „Als das Verbot aufgehoben worden war, nannte man uns nicht mehr ‚Söhne Jehovas‘ oder ‚die Jehovas‘; auch verwechselte man uns nicht mehr mit evangelischen Gruppen. Während des Verbots wurde unser Name häufig im Radio und in der Presse richtig wiedergegeben. Das war ein positives Ergebnis — die Menschen akzeptierten schließlich den Namen ‚Jehovas Zeugen‘.“

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