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  • Medo-Persien — Die vierte große Weltmacht der biblischen Geschichte
    Der Wachtturm 1988 | 15. März
    • Bevor die Meder und Perser Babylon angriffen, hatte der Prophet Daniel eine Vision von einem zweihörnigen Widder, der diese Doppelmacht darstellte. Daniel schrieb: „Und die beiden Hörner waren hoch, aber das eine war höher als das andere, und das höhere kam nachher empor.“ Es bestand kein Zweifel darüber, wen der Widder darstellte, denn der Engel sagte zu Daniel: „Der Widder, den du sahst, der die zwei Hörner hatte, steht für die Könige von Medien und Persien“ (Daniel 8:3, 20).

  • Medo-Persien — Die vierte große Weltmacht der biblischen Geschichte
    Der Wachtturm 1988 | 15. März
    • In der bereits erwähnten Vision sah Daniel „den Widder gegen Westen und gegen Norden und gegen Süden stoßen, und keine wilden Tiere [andere Nationen] hielten vor ihm stand, und da war niemand, der irgendwie aus seiner Hand befreit hätte. Und er tat nach seinem Willen, und er tat sehr groß“ (Daniel 8:4). Zumindest zur Zeit des Darius hatte sich diese Vision erfüllt. Zum Zeugnis seiner Großtaten ließ sich Darius der Große auf einem mächtigen Relief abbilden, das noch heute hoch an einem Felsmassiv in Behistan an der alten Karawanenstraße zwischen Babylon und Ekbatana zu sehen ist. Der medo-persische „Widder“ eroberte nicht nur Babylon, sondern er stieß auch in andere Gebiete vor, und zwar hauptsächlich in drei Richtungen: nach Norden in das Gebiet Assyriens, in Richtung Westen nach Kleinasien und in Richtung Süden nach Ägypten.

  • Medo-Persien — Die vierte große Weltmacht der biblischen Geschichte
    Der Wachtturm 1988 | 15. März
    • In einer Vision hatte Daniel Medo-Persien als einen zweihörnigen Widder dargestellt gesehen. Als nächstes sah er — zwei Jahrhunderte bevor es geschah — einen „Ziegenbock, der vom Sonnenuntergang [von Westen] her“ kam und sich so schnell fortbewegte, daß er ‘die Erde nicht berührte’. Der schnelle Bock „ging daran, den Widder niederzuschlagen und seine zwei Hörner zu zerbrechen, und es erwies sich, daß keine Kraft in dem Widder war, um vor ihm standzuhalten“ (Daniel 8:5-7). Geht aus der Geschichte hervor, daß dies Medo-Persien wirklich widerfahren ist?

      Ja, denn im Jahre 334 v. u. Z. rückte Alexander der Große von Griechenland vor, das im Westen lag. Blitzschnell wie ein Ziegenbock zog er durch Asien und errang einen Sieg nach dem anderen über die Perser. Im Jahre 331 v. u. Z. schlug er schließlich bei Gaugamela ein persisches Heer, das eine Million Mann zählte. Dessen Führer, Darius III., floh und wurde später von ehemaligen Freunden ermordet. Die vierte Weltmacht war geschlagen, ihre Hörner waren zerbrochen, und Alexanders Reich wurde die fünfte bedeutende Weltmacht der biblischen Geschichte.

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