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  • Das richtige Motiv für den Glauben
    Der Wachtturm 2003 | 1. Dezember
    • Das richtige Motiv für den Glauben

      LAUT einem in Korea erschienenen Buch mit dem Titel „31 Gründe, warum junge Leute der Kirche den Rücken kehren“ gehen viele nicht mehr zur Kirche, weil sie dort keine zufriedenstellenden Antworten auf ihre Fragen erhalten — Fragen wie „Warum müssen Menschen, die an Gott glauben, so viel leiden?“ und „Warum müssen wir alles glauben, was die Kirche lehrt, wo doch so vieles davon verwirrend und widersprüchlich ist?“.

      Viele, die von den Antworten ihrer Geistlichen enttäuscht sind, schlussfolgern, es gebe eben keine Antworten in der Bibel. Stützen sich Erklärungen eines Geistlichen ausschließlich auf seine persönliche Meinung, führt das oft dazu, dass Menschen ein ganz falsches Bild von Gott und der Bibel erhalten und sich womöglich ganz davon abwenden.

      So erging es einem Mann namens Abel, der in Südafrika als Lutheraner erzogen worden war. Er erinnert sich: „Die Kirche lehrt, wenn jemand stirbt, habe Gott den Betreffenden ‚zu sich genommen‘. Aber ich konnte einfach nicht begreifen, wie ein liebevoller Gott Kindern die Eltern wegnehmen kann. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, und wir hätten nie eine Henne geschlachtet, solange ihre Küken noch klein waren. Wollten wir eine Kuh schlachten und stellten fest, dass sie trächtig war, warteten wir so lange, bis das Kalb geboren und nicht mehr auf sie angewiesen war. Mir wollte nicht in den Kopf, warum ein liebevoller Gott nicht ebenso rücksichtsvoll mit Menschen umging.“

      Einem Kanadier namens Aram war das auch ein Rätsel. Er erzählt: „Als ich 13 war, starb mein Vater. Bei der Beerdigung erklärte ein bekannter Geistlicher, Gott habe gewollt, dass mein Vater stirbt, damit er näher bei ihm im Himmel sei. ‚Gott nimmt gute Menschen zu sich‘, sagte er, ‚denn Gott liebt die Gerechten.‘ Ich konnte nicht verstehen, wie Gott so egoistisch sein kann.“

  • Das richtige Motiv für den Glauben
    Der Wachtturm 2003 | 1. Dezember
    • [Kasten auf Seite 6]

      Dringend gesucht: Antworten auf beunruhigende Fragen

      „Während meiner Ausbildung als Medizinstudent sah ich in Krankenhäusern viele gute Menschen infolge von Krankheiten oder Katastrophen leiden. Wenn es einen Gott gibt, warum geschieht dann so etwas? Ist Religion nichts weiter als ein Mittel zum Seelenfrieden?“ (ein ehemaliger Presbyterianer aus Südkorea).

      „Ich fragte mich oft, ob mein Vater, ein Alkoholiker, in der Hölle oder im Himmel sei. Ich hatte schreckliche Angst vor den Toten und vor einer Feuerhölle. Ich konnte nicht begreifen, wie ein liebender Gott jemand ewig in der Hölle quälen könne“ (eine frühere Katholikin aus Brasilien).

      „Was bringt die Zukunft für die Erde und die Menschheit? Wie sollen Menschen ewig leben können? Wie kann die Menschheit echten Frieden schaffen?“ (ein ehemaliger Katholik aus Deutschland).

      „Die Lehre von der Seelenwanderung ergab für mich keinen Sinn. Tiere können niemanden anbeten. Wenn man also je als Tier wiedergeboren wird, um für seine Sünden zu büßen, wie soll man dann in der Lage sein, etwas wieder gutzumachen und ein besseres Stadium zu erlangen?“ (ein früherer Hindu aus Südafrika).

      „Ich wuchs in einer konfuzianischen Familie auf und beteiligte mich immer an den Zeremonien für den Seelenfrieden der Ahnen. Wenn ich den Opfertisch herrichtete und mich verbeugte, fragte ich mich, ob die verstorbenen Ahnen wirklich herbeikommen, um die Speisen zu verzehren und unsere Verbeugungen zu beachten“ (ein ehemaliger Konfuzianer aus Südkorea).

      Sie alle fanden Antworten auf ihre Fragen, als sie mit Jehovas Zeugen die Bibel studierten.

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