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Jehovas Einladungen anzunehmen bringt großen LohnDer Wachtturm 2001 | 1. Dezember
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Nach einem Jahr der Tätigkeit in Itu erhielt ich ein Telegramm mit der Einladung, eine Zeitlang im Bethel, dem Zweigbüro der Zeugen Jehovas in Rio de Janeiro, bei der Vorbereitung des Landeskongresses mitzuhelfen. Ich nahm diese Einladung freudig an.
Weitere Vorrechte und Herausforderungen
Im Bethel ging die Arbeit nie aus, und ich half gern mit, wo immer ich konnte. Es war immer eine sehr große Bereicherung für mich, die morgendliche Besprechung des Tagestextes und das Wachtturm-Studium der Bethelfamilie am Montagabend mitzuerleben. Die innigen Gebete von Otto Estelmann und anderen erfahrenen Gliedern der Bethelfamilie gingen mir sehr nahe.
Nachdem der Kongreß vorüber war, packte ich meine Sachen, um nach Itu zurückzufahren. Zu meiner Überraschung übergab mir jedoch der Zweigaufseher, Grant Miller, einen Brief mit der Einladung, ein ständiges Glied der Bethelfamilie zu werden. Ich teilte mein Zimmer im brasilianischen Bethel mit Schwester Hosa Yazedjian, die immer noch dort tätig ist. Mit 28 Mitarbeitern war die Bethelfamilie damals noch klein, und wir waren alle gute Freunde.
Im Jahr 1964 kam João Zanardi, ein junger Vollzeitdiener, zur Schulung ins Bethel; anschließend wurde er als Kreisdiener oder reisender Aufseher in die unmittelbare Nähe gesandt. Wir begegneten uns ab und zu, wenn er im Bethel seine Berichte abgab. Der Zweigaufseher gestattete João, Montag abends das Familienstudium zu besuchen, und so konnten wir etwas mehr Zeit miteinander verbringen. Wir heirateten im August 1965. Ich nahm die Einladung, meinen Mann im Kreisdienst zu begleiten, sehr gern an.
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Jehovas Einladungen anzunehmen bringt großen LohnDer Wachtturm 2001 | 1. Dezember
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[Bild auf Seite 26]
Zusammen mit der Bethelfamilie in Brasilien (1963)
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