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  • Ist die Bibel wirklich wahr?
    Erwachet! 1987 | 8. Juni
    • Ein anderes Gebiet, das sich zum Studium eignet, ist die geschichtliche Genauigkeit der Bibel. Pamela erklärt: „Zu sehen, wie genau die Bibel in bezug auf geschichtliche Ereignisse ist, hat mir geholfen. Ich erkannte, daß es sich um wahre Begebenheiten und um Personen handelte, die wirklich lebten, nicht um Märchen.“

  • Ist die Bibel wirklich wahr?
    Erwachet! 1987 | 8. Juni
    • [Kasten/Bild auf Seite 18, 19]

      Biblische Prophezeiungen und ihre Erfüllung

      Lies bitte die in Lukas 19:41-44 und 21:20, 21 aufgezeichneten Prophezeiungen. Kurz vor seinem Tod im Jahre 33 u. Z. weinte Jesus über Jerusalem, weil er wußte, was der Stadt widerfahren würde. Er sagte vorher, daß die Römer kommen und eine „Befestigung aus Spitzpfählen“ um Jerusalem bauen würden, daß sie die Stadt zerstören und großes Leid verursachen würden. Dann ermahnte er seine Jünger, „in die Berge zu fliehen“, um ihr Leben zu retten, wenn sie die Stadt von den Römern umlagert sähen.

      Wenn du dich näher mit der Geschichte befaßt, wirst du feststellen, daß sich all das bewahrheitet hat. Das römische Heer griff 33 Jahre später, im Jahre 66 u. Z., Jerusalem an. Aber wie der jüdische Geschichtsschreiber Josephus berichtet, gab der römische Heerführer plötzlich „den Soldaten den Befehl zum Rückzug, und obgleich er überhaupt keine Niederlage erlitten hatte, gab er die Hoffnung auf einen Erfolg auf und zog wider alle Vernunft von der Stadt ab“. Dadurch war es den Christen, die sich an Jesu Prophezeiung erinnerten, möglich zu entkommen. Im Jahre 70 u. Z. kehrten die Römer zurück, bauten einen 7,2 km langen Belagerungswall um die Stadt und schlossen deren Bewohner somit ein. „Jerusalem selbst wurde systematisch zerstört, und vom Tempel blieben nur noch Trümmer zurück“, heißt es in dem Werk The Bible and Archaeology.

      Die geschichtliche Glaubwürdigkeit der Bibel

      In dem Buch A Lawyer Examines the Bible (Ein Jurist untersucht die Bibel) wird die geschichtliche Genauigkeit der Bibel wie folgt hervorgehoben: „Während in Romanen, Legenden und Falschaussagen das Geschehen stets an einen entfernten Ort und in eine unbestimmte Zeit verlegt wird — ein Verstoß gegen die Grundregel des guten Plädoyers, die wir als Anwälte lernen mußten, nämlich: ‚Aus der Aussage müssen Zeit und Ort hervorgehen‘ —, erfahren wir aus den biblischen Erzählungen ganz genau, wann und wo sich das Geschehen abspielte.“

      In dem Werk The New Bible Dictionary heißt es: „[Der Schreiber der Apostelgeschichte] hat seinen Bericht im Rahmen der zeitgenössischen Geschichte verfaßt; in seinen Zeilen wird häufig auf Magistrate, Prokuratoren, Klientelkönige und dergleichen hingewiesen, und diese Bezugnahmen erweisen sich immer wieder als richtig in bezug auf den Ort und die Zeit des Geschehens.“

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