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Jehova tut „von Anfang an den Ausgang“ kundDer Wachtturm 2006 | 1. Juni
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1, 2. Was ist an den Ereignissen, die mit dem Sturz Babylons zu tun haben, bemerkenswert, und was verrät dies über Jehova?
IM Dunkel der Nacht schleichen sich Soldaten durch das Flussbett des Euphrat an ihr Angriffsziel heran: das mächtige Babylon. Als sie sich dem Zugang zur Stadt nähern, trauen sie kaum ihren Augen. Die übermächtigen zweiflügeligen Tore in Babylons Stadtmauer stehen offen! Behände klettern die Soldaten aus dem Flussbett und dringen ins Stadtinnere ein. Im Handumdrehen ist die Hauptstadt genommen. Cyrus bringt als Heerführer das eroberte Land sofort unter seine Gewalt und entlässt die Israeliten später durch ein Edikt in die Freiheit. Tausende sind gewillt, in Jerusalem die Anbetung Jehovas wieder einzuführen, und kehren aus dem Exil in die Heimat zurück (2. Chronika 36:22, 23; Esra 1:1-4).
2 Diese Ereignisse der Jahre 539 bis 537 v. u. Z. sind historisch gut belegt. Bemerkenswert ist nur: All das war schon rund 200 Jahre vorher bekannt. Jehova ließ nämlich den Propheten Jesaja unter Inspiration lange vorher schildern, wie Babylon eingenommen werden würde (Jesaja 44:24 bis 45:7). Gott gab nicht nur die Begleitumstände des Sturzes Babylons bekannt, sondern nannte sogar den Namen des Eroberers.a
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Jehova tut „von Anfang an den Ausgang“ kundDer Wachtturm 2006 | 1. Juni
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6. Auf welche Weise setzte Jehova seinen „Beschluss“, dass Babylon fallen sollte, durch?
6 Jehova ließ durch den Propheten Jesaja sagen: „Mein eigener Beschluss wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun“ (Jesaja 46:10b). Gottes „Beschluss“, das heißt sein Wille oder Vorsatz, war, soweit es Babylon betraf, Cyrus aus Persien zu rufen, damit er Babylon erobere und stürze. Jehova erklärte seine Entschlossenheit dazu lange im Voraus. Wie bereits erwähnt, trat dies dann auch 539 v. u. Z. genau ein.
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