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Was Jehova voraussagt, trifft immer einDer Wachtturm 2008 | 1. Januar
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Eine Prophezeiung mit erstaunlichen Einzelheiten über einen ungewöhnlich großen „König von Griechenland“ findet sich in Daniel 8:5-8, 21, 22 und 11:3, 4. Dieser Herrscher sollte laut der Prophezeiung auf dem Gipfel seiner Macht „zerbrochen“ werden, worauf sein Reich nicht seinen Nachkommen zufallen, sondern in vier Teile aufgespalten würde. Über 200 Jahre nach der Niederschrift erwies sich Alexander der Große als jener mächtige Herrscher. Wie aus der Geschichte hervorgeht, starb er plötzlich einen frühen Tod, worauf sein Reich tatsächlich nicht seinen Nachkommen zufiel, sondern schließlich unter vier seiner Generäle aufgeteilt wurde.
Kritiker haben behauptet, diese Prophezeiung müsse im Nachhinein geschrieben worden sein. Aber schauen wir uns den Bericht noch einmal genau an. Betrachtet man ihn als Prophezeiung, enthält er erstaunlich viele Einzelheiten. Hielte man ihn jedoch für einen Geschichtsbericht, der im Nachhinein für eine Prophezeiung ausgegeben werden sollte, wären die Detailangaben doch geradezu armselig. Angenommen, ein Betrüger, der nach Alexander lebte, hätte seine Leser mit einer angeblichen Prophezeiung beeindrucken wollen. Hätte er dann nicht erwähnt, dass sich nach Alexanders Tod seine zwei Söhne den Thron sichern wollten, aber ermordet wurden? Warum hätte er unerwähnt gelassen, dass es Jahrzehnte dauerte, bis alle vier Generäle ihre Macht über einen Teil von Alexanders Reich festigen konnten? Und überhaupt: Hätte er nicht wenigstens den Namen des großen Königs und seiner vier Generäle nennen sollen?
Ins Feld geführt wird die uralte, aber nie bewiesene Behauptung, die Prophezeiungen der Bibel seien erst im Nachhinein verfasst worden, von denen, die — bevor sie das Beweismaterial auch nur geprüft haben — von vornherein kategorisch ausschließen, dass die Zukunft vorausgesagt werden kann. Weil sie einfach nicht anerkennen wollen, dass die Bibel das Wort Gottes ist, müssen sie logischerweise alles aus rein menschlicher Sicht interpretieren. Gleichwohl hat Gott in seiner Weisheit seine Voraussagen mit genau so vielen Details versehen wie nötig, um zu beweisen, dass sie von ihm stammen.a
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Was Jehova voraussagt, trifft immer einDer Wachtturm 2008 | 1. Januar
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a Ausführlich widerlegt wird diese Behauptung in dem Buch Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?, Seite 106—111 (herausgegeben von Jehovas Zeugen).
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