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Costa Rica — Kleines Land, immense VielfaltErwachet! 1995 | 8. Juli
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Ein weiteres Beispiel für den Artenreichtum in freier Natur liefert die Vogelwelt Costa Ricas. Man muß schon gut aufpassen, damit man bestimmte Vögel sieht, und dann muß man schnell sein, um sie fotografieren zu können. Wohin die Schwärme der Mönchssittiche auch fliegen, sie machen einen Heidenlärm. Über uns hielten die zopilotes (Rabengeier) mit Argusaugen nach der nächsten Mahlzeit Ausschau. Im Blätterdach ließen sich mitunter die tapsigen Tukane mit ihren riesengroßen Schnäbeln kurz blicken. Wir sahen die Gelbschenkelige Buschammer und den Bentevi, der eine gelbe Brust hat, durch die Bäume huschen. Auch einen Kolibri bekamen wir kurz zu Gesicht, der im Schwirrflug über den Blumen nach dem nächsten Nektartrunk suchte. In dem Vogelpark ZooAve konnten wir uns an allen möglichen einheimischen Vogelarten erfreuen. Dazu gehörten die vielfarbigen Aras, die es verstanden, sich durch ihre ungestüme Art bemerkbar zu machen. Viele andere Vögel mußten leider in Käfigen gehalten werden, darunter auch eine vierköpfige Eulenfamilie, die Seite an Seite saß und ach so weise dreinblickte.
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Costa Rica — Kleines Land, immense VielfaltErwachet! 1995 | 8. Juli
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mindestens 830 Vogelarten, darunter Tukane und Quetzals,
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