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Ist gegen Empfängnisverhütung moralisch etwas einzuwenden?Erwachet! 2007 | September
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Laut der katholischen Kirche ist jede Handlung, die darauf abzielt, die Fortpflanzung zu verhindern, „verwerflich“. Nach dem katholischen Dogma muss jeder eheliche Akt auf die Zeugung menschlichen Lebens ausgerichtet bleiben. In den Augen der katholischen Kirche bedient man sich mit Verhütungsmitteln „sittlich unzulässiger Mittel“.
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Ist gegen Empfängnisverhütung moralisch etwas einzuwenden?Erwachet! 2007 | September
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Warum verurteilt die katholische Kirche dann Verhütungsmittel?
Menschliche Weisheit im Gegensatz zu Gottes Weisheit
Wie katholische Werke erklären, übernahm man im 2. Jahrhundert u. Z. die stoische Regel, nach der der einzige Zweck des ehelichen Akts die Fortpflanzung ist. Diese Haltung hatte somit philosophischen und nicht biblischen Hintergrund. Sie beruhte nicht auf Gottes Weisheit, sondern auf menschlicher Weisheit. Diese Philosophie hielt sich über Jahrhunderte hinweg und wurde von verschiedenen katholischen Theologen erweitert.a Daraus entwickelte sich die übersteigerte Vorstellung, Geschlechtsverkehr um seiner selbst willen sei Sünde und folglich sei sexueller Verkehr, bei dem die Möglichkeit einer Fortpflanzung ausgeschlossen wird, unmoralisch. Das entspricht jedoch nicht der Lehre der Bibel.
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Ist gegen Empfängnisverhütung moralisch etwas einzuwenden?Erwachet! 2007 | September
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a Nach Aussage der New Catholic Encyclopedia legte Papst Gregor IX. erst im 13. Jahrhundert „die erste allgemeingültige päpstliche Regelung gegen Empfängnisverhütung“ fest.
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