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Blut — lebenswichtigWie kann Blut dein Leben retten?
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Später schrieb Tertullian: „... und ebenso diejenigen, die beim Kampfspiel in der Arena das Blut der getöteten Verbrecher ... mit gierigen Zügen einschlürfen, um damit die Fallsucht zu heilen.“ Er stellte sie den Christen gegenüber, die „nicht einmal Tierblut unter die zum Genuß erlaubten Speisen rechnen ... Deshalb legt ihr ja, wenn ihr die Christen auf die Probe stellen wollt, ihnen auch Würste vor, die mit Tierblut gefüllt sind — offenbar in der festen Gewißheit, daß deren Genuß bei ihnen verboten ist.“ Somit nahmen es die ersten Christen eher in Kauf zu sterben, als Blut zu sich zu nehmen.
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Blut — lebenswichtigWie kann Blut dein Leben retten?
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Eusebius berichtet von einer jungen Frau, die, bevor sie gegen Ende des 2. Jahrhunderts unter Folter starb, feststellte, daß es Christen „nicht einmal gestattet [ist], das Blut unvernünftiger Tiere zu genießen“. Sie machte nicht von einem „Recht auf den Tod“ Gebrauch. Sie wollte leben, aber sie war nicht bereit, hinsichtlich ihrer Grundsätze Kompromisse zu machen. Achten wir nicht Personen, die Grundsätze über persönliche Vorteile stellen?
Der Wissenschaftler Joseph Priestley kam zu dem Schluß: „Das an Noah ergangene Verbot, Blut zu essen, scheint für seine ganze Nachkommenschaft bindend zu sein ... Deuten wir dieses Verbot der Apostel mit Hilfe der Praxis der Urchristen, denen man kaum unterstellen kann, sie hätten dessen Wesen und Ausmaß nicht richtig verstanden, dann bleibt uns nur die Schlußfolgerung, daß es absolut und unablösbar sein sollte; denn jahrhundertelang aß kein einziger Christ Blut.“
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