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John Miltons „verlorene“ Streitschrift zur christlichen LehreDer Wachtturm 2007 | 15. September
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WOHL kaum ein Schriftsteller hat seine Umwelt so geprägt wie John Milton. Aus seiner Feder stammt das epische Gedicht Das verlorene Paradies.
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John Miltons „verlorene“ Streitschrift zur christlichen LehreDer Wachtturm 2007 | 15. September
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Heutzutage verbindet man mit John Milton hauptsächlich das Epos Das verlorene Paradies, in dem er den Sündenfall schildert (1. Mose, Kapitel 3). Besonders diesem 1667 erschienenen Werk verdankt Milton seinen dichterischen Ruhm, vor allem in der englischsprachigen Welt. Später schrieb er eine Fortsetzung mit dem Titel Das wiedergewonnene Paradies. In diesen Werken beschrieb er Gottes ursprünglichen Ratschluss mit der Menschheit — ihr war ewiges Leben in einem Paradies auf Erden beschieden — und erklärte, dass Gott durch Christus das Paradies auf der Erde wiederherstellen würde. Im Verlorenen Paradies lässt er den Erzengel Michael beispielsweise sagen, für Christus werde die Zeit kommen, „zu lohnen seine Gläubigen, um sie in Seligkeit im Himmel aufzunehmen, oder auf Erden, denn die Erde wird zu jener Zeit ein einzig Paradies, ein glücklicherer Ort als Eden sein, und glücklicher bei weitem jene Tage“.
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John Miltons „verlorene“ Streitschrift zur christlichen LehreDer Wachtturm 2007 | 15. September
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Doch in weiser Voraussicht hatte der Übersetzer als Beweis für Miltons Urheberschaft zahlreiche Fußnoten in der englischen Fassung angebracht, die 500 Parallelen zu Miltons Verlorenem Paradies aufzeigten.a
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John Miltons „verlorene“ Streitschrift zur christlichen LehreDer Wachtturm 2007 | 15. September
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[Bild auf Seite 12]
Das Epos „Das verlorene Paradies“ machte Milton berühmt
[Bildnachweis]
Courtesy of The Early Modern Web at Oxford
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