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EcuadorJahrbuch der Zeugen Jehovas 1989
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Erweiterung des Zweigbüros notwendig
Im Vergleich zu anderen Ländern ist das Königreichswerk in Ecuador noch im Anfangsstadium. Erst seit etwas mehr als 40 Jahren wird ohne Unterbrechung gepredigt. So, wie ein Kind, das heranwächst, ab und zu neue Kleidung benötigt, so waren wegen der Ausdehnung des Königreichswerkes auch größere Zweiggebäude notwendig.
Anfänglich verrichteten die Brüder des Zweigbüros ihre Arbeiten in einem Missionarheim. Im Jahre 1957 wurde ein neues Zweigbüro in Guayaquil gebaut. Später wurde dieses Gebäude erweitert. Bruder Grant Suiter machte 1977 auf seiner Zonenreise den Vorschlag, nach einem größeren Grundstück außerhalb von Guayaquil Ausschau zu halten. Eines Tages kam ein Bruder ins Zweigbüro und fragte, ob die Brüder an einem Grundstück Interesse hätten, das er gern der Gesellschaft schenken würde. Es lag wie gewünscht außerhalb von Guayaquil. Dieses Angebot wurde begeistert angenommen.
Außerdem wurde dringend eine Stätte benötigt, wo Bezirkskongresse abgehalten werden konnten — auch wenn dies unter freiem Himmel geschehen müßte. Nach einigen Vorarbeiten auf dem neu erworbenen Grundstück führte man dort den ersten Kongreß durch. Der Hang bildete ein natürliches Amphitheater. Die Brüder breiteten auf dem Erdboden Decken aus, die als Sitzgelegenheiten dienten. Mehrere Jahre lang versammelten sich dort die an der Küste wohnenden Brüder zu Bezirks- und Kreiskongressen.
Ende 1984 fing man schließlich an, auf diesem Grundstück eine schöne Kongreßstätte zu bauen. Sie sollte 3 000 Personen Platz bieten. Ein über 30 ha großes Stück Land stand dafür zur Verfügung. Es war jedoch nicht nur eine Kongreßstätte erforderlich. Mit der Genehmigung der leitenden Körperschaft wurde Anfang 1985 auf einem anderen Teil des zur Verfügung gestellten Grundstücks mit dem Bau eines neuen Zweiggebäudes begonnen. Es war eine Zeit großer Freude, denn die Brüder spürten, wie Jehova ihre Bemühungen, die Arbeiten zum Abschluß zu bringen, segnete. Mit dem Bau war begonnen worden, kurz bevor die Gesellschaft ein internationales Bauprogramm entwickelt hatte, aber er wurde dann in Verbindung damit zu Ende gebracht. Die Brüder freuten sich sehr, von freiwilligen Bauarbeitern aus 14 Ländern Hilfe zu erhalten. Diese Unterstützung erwies sich als ein großer Segen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern.
Änderungen in der Leitung des Werkes
Albert Hoffman wurde 1949 der erste Zweigaufseher, und er tat viel, um das Werk in Ecuador zu organisieren, als es noch in seinen Kinderschuhen steckte. Im Jahre 1950 wurde das Aufsichtsamt dann John McClenahan übertragen, der auch die Gileadschule besucht hatte. Wiederum waren 1970 einige Änderungen in der Leitung des Werkes erforderlich. Ein anderer Absolvent der Gileadschule, Harley Harris, wurde zum Zweigaufseher ernannt und hat seitdem im Zweigbüro gearbeitet. Der Zweig wird gegenwärtig von einem aus fünf Gliedern bestehenden Komitee verwaltet: Francisco Angus, Arthur Bonno, Harley Harris, Vern McDaniel und Laureano Sánchez.
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EcuadorJahrbuch der Zeugen Jehovas 1989
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[Bilder auf Seite 245]
Das neue Bethel in Ecuador und der Empfangsbereich
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[Bild auf Seite 246]
Die neue Kongreßstätte, im Hintergrund das neue Zweigbüro
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