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  • Statt Gold fand ich Diamanten
    Der Wachtturm 1997 | 1. März
    • Im Jahr 1945 wurde ich eingeladen, im Zweigbüro der Zeugen Jehovas in Athen zu dienen. Das Bethel — ein Ausdruck, der „Haus Gottes“ bedeutet — war damals in einem gemieteten Haus in der Lombardoustraße untergebracht. Im Erdgeschoß befanden sich die Büros, und im Keller war die Druckerei. Sie bestand aus einer kleinen Presse und einer Schneidemaschine. Zuerst waren nur zwei Personen in der Druckerei beschäftigt, doch bald kamen Freiwillige jeden Tag ins Bethel, um mitzuhelfen.

      Die Verbindung zum Hauptbüro der Watch Tower Society in Brooklyn (New York) konnte 1945 wiederhergestellt werden, und in jenem Jahr fingen wir an, den Wachtturm regelmäßig in Griechenland zu drucken. 1947 zogen wir dann mit dem Zweigbüro in die Tenedoustraße 16 um, aber die Druckerei blieb in der Lombardoustraße. Später wurde die Druckerei von dort in eine etwa 5 Kilometer entfernte Fabrik verlegt, die einem Zeugen Jehovas gehörte. Eine ganze Zeit lang mußten wir daher immer zwischen drei Örtlichkeiten pendeln.

      Ich weiß noch, daß ich morgens in aller Frühe von unserem Wohnhaus in der Tenedoustraße in die Druckerei ging. Dort arbeitete ich bis ein Uhr mittags und brachte dann die bedruckten Papierbogen in die Lombardoustraße. Dort wurden sie von Hand zu Zeitschriften gefalzt, geheftet und beschnitten. Anschließend brachten wir die fertigen Zeitschriften zum Postamt, trugen sie in den zweiten Stock hinauf, halfen den Beamten beim Sortieren und klebten die Briefmarken auf die Umschläge.

      Bis zum Jahr 1954 war die Zahl der Zeugen in Griechenland auf über 4 000 gestiegen, und so wurden größere Einrichtungen erforderlich. Daher zogen wir in ein neues dreistöckiges Bethel, in der Kartalistraße in der Athener Innenstadt gelegen.

  • Statt Gold fand ich Diamanten
    Der Wachtturm 1997 | 1. März
    • Wir nahmen auch die Drucktätigkeit in den Zweigeinrichtungen wieder auf. Infolgedessen wurde das Bethel in der Kartalistraße schnell zu klein. Deshalb wurde im Athener Randbezirk Marousi ein Grundstück von einem Hektar erworben. Dort wurde ein neues Bethel mit 27 Zimmern, einer Druckerei, Büros und anderen Einrichtungen gebaut und im Oktober 1979 eingeweiht.

      Bald wurde noch mehr Platz benötigt. So erwarb man etwa 60 Kilometer nördlich von Athen ein 22 Hektar großes Grundstück. Es befindet sich in Eleona auf einem hügeligen Gelände mit Ausblick auf Berge und bewässerte Täler. Dort wurde im April 1991 ein viel größerer Komplex der Bestimmung übergeben, zu dem 22 Wohnhäuser gehören, die jeweils acht Personen beherbergen.

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