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  • Hawaii
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1991
    • Die nach der Naturkatastrophe erforderlichen Wiederaufbauarbeiten veranlaßten die Brüder im hawaiischen Zweigbüro, die Verwaltung des Werkes auf Guam und in Mikronesien sorgfältig zu überdenken. Nach gebetsvoller Betrachtung kamen sie zu dem Schluß, daß ein Zweigbüro auf Guam das Werk in Mikronesien wahrscheinlich besser beaufsichtigen könne. Aus diesem Grund unterbreitete man der leitenden Körperschaft Empfehlungen und Pläne für ein neues Zweigbüro, die auch bewilligt wurden. Der neue Zweig würde sich um das Predigtwerk auf Guam und auf allen Inseldistrikten Mikronesiens kümmern. Ein modernes Gebäude mit sechs Schlafzimmern, einem Büro, einem geräumigen Königreichssaal für 400 Personen und Räumlichkeiten zum Drucken wurde entworfen. Das Projekt erwies sich als größeres Unternehmen und ließ sich nicht so leicht verwirklichen, wie ursprünglich erwartet.

      Bau des Zweigbüros auf Guam — heiß und feucht

      Man erwarb ein ausgezeichnetes, günstig und zentral gelegenes Grundstück. Im Januar 1978 begannen die Bauarbeiten. Von den Zeugen aus Hawaii und vom Festland der Vereinigten Staaten kamen Zimmerleute, Installateure, Maler, Architekten, Elektriker und ein Bauingenieur. Viele dieser freiwilligen Helfer verfügten über hervorragende Fertigkeiten. Am Anfang lief alles reibungslos.

      Doch die Belastung, in der ermüdenden, feuchten Tropenhitze Guams unter beengten Wohnverhältnissen Bauarbeiten durchzuführen, forderte allmählich ihren Tribut. Das Arbeitspensum hatte häufig zur Folge, daß Brüder über einen längeren Zeitraum die Zusammenkünfte versäumten und sich nicht am Predigtdienst beteiligen konnten.

      Um den Streß abzubauen, empfahlen die Brüder im hawaiischen Zweigbüro, mehr Nachdruck auf das Geistiggesinntsein der Bauarbeiter zu legen. Dadurch verbesserte sich die gesamte Atmosphäre. Es ist anerkennenswert, daß die freiwilligen Helfer beträchtliche Opfer brachten, um weiterarbeiten zu können. Diese Brüder und Schwestern, die gemeinsam hart arbeiteten, meistens unter der sehr heißen Sonne, zeigten eine echte Bereitschaft, sich voll und ganz zu verausgaben. Jehova Gott segnete ihr treues Ausharren mit der erfolgreichen Fertigstellung eines hübschen neuen Zweigbüros, das von herrlichen Außenanlagen und einer tropischen Landschaft umgeben ist. Am 20. April 1980 übergab Bruder Milton Henschel von der leitenden Körperschaft während seines Zonenbesuchs auf Guam das neue, der reinen Anbetung Jehovas gewidmete Gebäude der Bestimmung.

      Vom 1. Mai 1980 an beaufsichtigte das Zweigbüro auf Guam das Werk in Mikronesien und auf Guam. Nathaniel Miller vom hawaiischen Zweigkomitee, der diese Inseldistrikte viel bereist hatte, als sie noch von Hawaii betreut wurden, wurde zum Koordinator des Zweigkomitees des neu gegründeten Zweiges auf Guam ernannt. Hideo Sumida und Arthur White, ebenfalls ehemalige Mitglieder des hawaiischen Zweigkomitees, wurden von Hawaii nach Guam versetzt, um das dortige Zweigkomitee zu vervollständigen.

  • Hawaii
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1991
    • [Bild auf Seite 105]

      Das Zweigbüro auf Guam und der Königreichssaal wurden am 20. April 1980 der Bestimmung übergeben. Guam beaufsichtigt das Predigtwerk auf den 2 000 Inseln Mikronesiens.

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