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Die Herstellung biblischer Literatur für das PredigtwerkJehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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Ein weltumspannendes Netz, um biblische Wahrheit zu veröffentlichen
Ende der 60er Jahre wurden vereinte Anstrengungen unternommen, die Drucktätigkeit der Watch Tower Society weiter zu dezentralisieren. Jehovas Zeugen nahmen schnell an Zahl zu. Es wurde mehr Platz benötigt, um biblische Literatur für den eigenen Gebrauch und für die Verbreitung in der Öffentlichkeit herzustellen. Aber die Ausdehnung in Brooklyn ging nur langsam voran, da nur wenige Grundstücke zur Verfügung standen und auch wegen des juristischen Bürokratismus. Man machte Pläne, anderswo mehr zu drucken.
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Die Herstellung biblischer Literatur für das PredigtwerkJehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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Im gleichen Jahr, 1992, druckte die Watch Tower Society nicht nur in den Vereinigten Staaten biblische Literatur in 180 Sprachen, auch ihre vier größeren Druckereien in Lateinamerika lieferten einen Großteil der Literatur, die sowohl im jeweils eigenen Land als auch in anderen Ländern dieses Erdteils benötigt wurde. In Europa stellten elf weitere Druckereien Literatur her, und sie alle trugen dazu bei, den Bedarf an Literatur in anderen Ländern zu decken. Frankreich versorgte 14 Länder regelmäßig mit Literatur, und der deutsche Zweig, der in mehr als 40 Sprachen druckte, versandte große Mengen Literatur in 20 Länder, darüber hinaus kleinere Mengen in andere Länder. Sechs Druckereien der Watch Tower Society in Afrika stellten biblische Literatur in insgesamt 46 Sprachen her. Elf weitere Druckereien — einige groß, einige klein — versorgten den Nahen, Mittleren und Fernen Osten, Inseln im Pazifik, Kanada und andere Gebiete mit Literatur, die zur Verbreitung der dringenden Botschaft von Gottes Königreich dient. In 27 anderen Ländern stellte die Gesellschaft kleinere Druckerzeugnisse her, die die Versammlungen benötigen, damit alles reibungslos abläuft.
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Die Herstellung biblischer Literatur für das PredigtwerkJehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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Es erschien nützlich, einen größeren Teil der Arbeit außerhalb der Vereinigten Staaten erledigen zu lassen, und zwar von unseren Brüdern statt von kommerziellen Firmen. Wenn in Zukunft das Werk der Zeugen Jehovas durch eine Weltkrise oder durch Einmischung von Regierungen irgendwo auf der Erde behindert würde, könnte also immer noch geistige Speise bereitgestellt werden.
Daher begann man 1971, fast zwei Jahre bevor die erste Druckerei der Gesellschaft in Wallkill in Betrieb genommen wurde, eine schöne neue Druckerei in Numasu (Japan) zu errichten. Die Zunahme an Königreichsverkündigern in Japan auf mehr als das Fünffache in den vorhergehenden zehn Jahren ließ erkennen, daß in Zukunft viel biblische Literatur benötigt würde. Zur selben Zeit wurde das Zweigbüro in Brasilien erweitert. In Südafrika, wo biblische Literatur in über zwei Dutzend afrikanischen Sprachen hergestellt wurde, geschah das gleiche. Im darauffolgenden Jahr, 1972, wurde der Verlag in Australien auf das Vierfache vergrößert, damit in diesem Teil der Welt jede Ausgabe der Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! ohne lange Transportverzögerungen zur Verfügung stünde. In Frankreich und auf den Philippinen wurden weitere Druckereien errichtet.
Anfang 1972 unternahmen N. H. Knorr und der Druckereiaufseher M. H. Larson eine Auslandsreise, um zu untersuchen, was geleistet wurde, und die Angelegenheiten so zu organisieren, daß die Einrichtungen bestmöglich genützt würden, sowie um die Voraussetzungen für künftige Erweiterungen zu schaffen. Sie besuchten 16 Länder in Südamerika, Afrika und im Fernen Osten.
Kurz darauf stellte der japanische Zweig die in seinem Gebiet benötigten Zeitschriften in Japanisch selbst her, so daß er nicht mehr von einer kommerziellen Druckerei abhängig war. Im gleichen Jahr, 1972, begann der Zweig in Ghana, den Wachtturm in drei seiner Landessprachen zu drucken, statt auf Lieferungen aus den Vereinigten Staaten und Nigeria zu warten. Als nächstes begann der philippinische Zweig, den Wachtturm und das Erwachet! in acht Landessprachen zu setzen und zu drucken (außerdem druckte man dort die benötigten englischsprachigen Zeitschriften). Das war ein weiterer bedeutender Schritt zur Dezentralisation der Druckarbeiten der Watch Tower Society.
Gegen Ende 1975 hatte die Watch Tower Society in 23 Ländern rund um die Erde eigene Druckereien, die biblische Literatur lieferten — in drei Ländern Bücher und an allen 23 Standorten Broschüren oder Zeitschriften oder beides. In 25 weiteren Ländern stellte die Gesellschaft auf eigenen Maschinen kleinere Druckerzeugnisse her.
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