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  • Jehovas Zeugen — Jahrbuchbericht 1995
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1995
    • Westsamoa

      Die Einsammlung der kostbaren Dinge der Nationen erstreckt sich über die großen Nationen der Welt hinaus bis zu den kleinen Inselgruppen des weiten Pazifiks. Seit den 50er Jahren, als das Werk dort ernsthaft in Angriff genommen wurde, haben in den fünf Staaten, die vom westsamoanischen Zweig betreut werden, 26 Gileadabsolventen und 24 weitere Missionare und Sonderpioniere aus Übersee gedient. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind 650 Verkündiger, die heute auf diesen fernen Inseln tätig sind. Vor ungefähr fünf Jahren entstand ein dringender Bedarf an neuen Einrichtungen. Wie kam es dazu?

      Außer auf den 59 bewohnten Inseln, die dem Zweigbüro unterstehen, sind auch unter den großen Auswanderergemeinden in Australien, Neuseeland, Hawaii und Kalifornien Versammlungen entstanden, die in den Sprachen der pazifischen Inseln Zusammenkünfte abhalten. Obgleich es nur wenige Brüder und Schwestern sind, ist die geistige Ernährung dieser wertvollen Menschen wichtig (Jes. 42:10, 12). Jehova interessiert sich für seine Diener, wo immer sie sich auch befinden. Die leitende Körperschaft spiegelt diese Einstellung wider und hat daher die Übersetzung in die vier polynesischen Sprachen Samoanisch, Fakaafo, Tonga und Tuvalu verstärkt unterstützt. Es wurden Brüder und Schwestern im Übersetzen, Korrekturlesen und Umbrechen von Publikationen am Computer geschult.

      Wenn die Auflage auch niedrig ist, so ist für das Übersetzen in diese Sprachen doch derselbe Aufwand an Arbeit, Personal und Einrichtungen erforderlich wie bei den Sprachen, die von Millionen gesprochen werden. 1990 war der Platz in dem alten Zweigbüro, einem umgebauten Missionarheim, restlos genutzt. Man brauchte ein weit größeres Gebäude, und die leitende Körperschaft gab ihre Zustimmung zu einem neuen Projekt.

      Doch wie waren die Bauarbeiten zu bewältigen? Die traditionellen Häuser auf Samoa werden mit Materialien aus der unmittelbaren Umgebung gebaut und haben keine Wände, sondern nur Pfähle, auf denen das Dach ruht. Daher kennen sich die meisten einheimischen Brüder überhaupt nicht mit den Baumethoden aus, nach denen ein modernes Zweigbüro errichtet wird.

      Die Lösung kam von der internationalen Bruderschaft. Das Baubüro in Brooklyn und das regionale Planungsbüro in Australien arbeiteten die Pläne so aus, daß der Bau Erdbeben und Wirbelstürmen standhalten kann. 44 International Servants und 69 International Volunteers brachten in den dreieinhalb Jahren Bauzeit die nötigen Fachkenntnisse mit. Sie schulten nicht nur 38 einheimische Brüder und Schwestern, die permanent bei dem Projekt mithalfen, und viele, die vorübergehend mitarbeiteten, sondern sie trugen auch zur Stärkung des Geistiggesinntseins in den umliegenden Versammlungen bei. Den einheimischen Brüdern sind die Erfahrung und die Fertigkeiten, die sie sich auf der Baustelle angeeignet haben, bereits beim Bau von Königreichssälen zugute gekommen.

      Die Bestimmungsübergabe fand am 20. November 1993 statt. John Barr von der leitenden Körperschaft hielt die Einweihungsansprache. Alle Anwesenden nahmen begeistert die Resolution an, mit der das Zweigbüro in den Dienst Jehovas gestellt wurde.

  • Jehovas Zeugen — Jahrbuchbericht 1995
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1995
    • Westsamoa,

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