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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007
    • EIN GROSSPROJEKT

      Als Nathan Knorr und Milton Henschel 1948 vom Hauptbüro in Brooklyn zu Besuch nach Südafrika kamen, wurde beschlossen, in Elandsfontein bei Johannesburg ein Grundstück für ein Bethelheim und eine Druckerei zu kaufen. 1952 war das Projekt abgeschlossen. Zum ersten Mal wohnte die Bethelfamilie zusammen unter einem Dach. Die Druckerei wurde unter anderem um eine Flachbett-Druckmaschine erweitert. Der Wachtturm erschien nun in acht Sprachen, Erwachet! in drei.

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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007
    • Im Jahr 1959 wurden das Bethelheim und die Druckerei vergrößert. Der Anbau war größer als das ursprüngliche Gebäude. Die erste Rotationsmaschine (eine Timson) wurde aufgestellt.

      Bruder Knorr bat vier junge Brüder aus Kanada, nach Südafrika zu ziehen, um in der Druckerei mitzuhelfen: Bill McLellan, Dennis Leech, Ken Nordin und John Kikot. Sie kamen im November 1959. Bill McLellan und seine Frau Marilyn sind immer noch im südafrikanischen Bethel, John Kikot und seine Frau Laura dagegen im Brooklyner Bethel. Ken Nordin und Dennis Leech blieben in Südafrika. Beide heirateten und zogen Kinder groß. Sie setzen sich nach wie vor fleißig für das Königreich ein. Beide Kinder von Ken sind im südafrikanischen Bethel.

      Der Bethelanbau und die neue Ausrüstung wurden bestens genutzt, um dem wachsenden Interesse im Land gerecht zu werden. 1952 gab es erstmals mehr als 10 000 Verkündiger in Südafrika. Und 1959 lag die Zahl bei 16 776.

  • Südafrika
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007
    • Als das erste Zweigbüro in Elandsfontein gebaut wurde, gestatteten die Behörden den schwarzen, farbigen und indischen Brüdern nicht, im selben Gebäude zu wohnen wie ihre weißen Brüder. Damals gab es überwiegend Weiße im Bethel, weil man für alle anderen nur schwer eine Arbeitserlaubnis in der Stadt bekam. Die 12 schwarzen und farbigen Brüder und Schwestern im Bethel waren hauptsächlich Übersetzer für die einheimischen Sprachen. Die Regierung erteilte die Genehmigung, hinter dem Hauptgebäude separat ein Wohnhaus mit fünf Zimmern für diese Brüder zu bauen. Als die Apartheidgesetze später strenger gehandhabt wurden, zog man die Genehmigung wieder zurück. Die Brüder mussten 20 Kilometer in die nächste Township fahren und in einem Männerwohnheim schlafen. Die beiden schwarzen Schwestern waren in der Township in Privatwohnungen von Zeugen Jehovas untergebracht.

      Diese Bethelmitarbeiter durften noch nicht einmal zusammen mit ihren weißen Brüdern im Hauptspeisesaal essen. Städtische Inspektoren überwachten peinlich genau die Einhaltung des Gesetzes. Doch den weißen Brüdern war der Gedanke, getrennt von den anderen zu essen, unerträglich. Deshalb ersetzten sie die Glasscheiben im Speisesaal durch lichtundurchlässige Scheiben. So konnte die ganze Familie dann doch gemeinsam die Mahlzeiten einnehmen.

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    • 1971 kam Bruder Knorr noch einmal zu Besuch nach Südafrika. Das Bethel war damals schon wieder zu klein. Die Bethelfamilie bestand inzwischen aus 68 Mitarbeitern. Man plante eine Erweiterung, und die Brüder legten gern Hand an oder spendeten für das Projekt. Am 30. Januar 1972 war man mit dem Bauen fertig. Die nächste Erweiterung war 1978 abgeschlossen. Diese fortlaufende Ausdehnung machte den Brüdern Mut. In einer Zeit, in der die Regierung ihnen immer mehr Schwierigkeiten bereitete, hatten sie die Gewissheit, dass Jehova hinter ihnen stand.

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    • [Bild auf Seite 108, 109]

      Erstes Gebäude (1952)

      Bethel in Elandsfontein (1972)

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