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  • Jehovas Zeugen — Jahrbuchbericht 1993
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1993
    • Thailand

      Am 8. Februar 1992 hatte Thailand guten Grund, sich zu freuen. Anlaß war die Bestimmungsübergabe des neuen Bethelheims. Damit kamen über zwei Jahre harter Arbeit zu ihrem Höhepunkt. Warum diese Erweiterung?

      Das erste Bethelheim in Thailand wurde 1947 gegründet, als es im ganzen Land 31 Verkündiger der guten Botschaft gab. In dem gemieteten Haus wohnten auch Missionare. Als die Zahl der Verkündiger 1962 auf über 300 angestiegen war, zogen die drei Bethelmitarbeiter und einige Missionare in ein neugebautes Gebäude um, das der Gesellschaft gehörte. In den nächsten 25 Jahren verdreifachte sich die Zahl der Verkündiger, und die Bethelfamilie wuchs auf 16 Mitglieder an. Da eine Erweiterung im Wohngebiet von Bangkok nicht möglich war, empfahl die leitende Körperschaft dem Zweigkomitee, sich nach einem neuen Grundstück umzusehen. 1987 fanden die Brüder schließlich nach langem Suchen in einem Neubauviertel eines Vororts der Stadt ein passendes Stück Land.

      Bevor mit dem Bau begonnen werden konnte, mußte das 0,6 Hektar große Grundstück um mehr als einen Meter gehoben werden, um zu vermeiden, daß in der Regenzeit Wasser eindrang. Dann wurde mit dem Bau des zweigeschossigen Gebäudes begonnen, das eine Grundfläche von etwa 3 000 Quadratmetern haben sollte; auch ein großer Königreichssaal sollte darin untergebracht werden. Rundherum mußte eine 370 Meter lange Mauer errichtet werden, bestehend aus 1 200 vorgefertigten Wandelementen, die auf 145 sechs Meter langen, im Erdreich verankerten Stützpfählen ruhen. Wer sollte all die Arbeit tun? Würden sich von den 900 Verkündigern genügend Freiwillige melden, die zu einer „Baufamilie“ zusammengestellt werden könnten, so daß das Projekt ohne viel Unterstützung von Außenstehenden vollendet werden könnte? Das frühere Bethel- und Missionarheim war vollständig von einer weltlichen Firma gebaut worden.

      Die Reaktion auf die Einladung, die 1987 an die 33 Versammlungen im ganzen Land verschickt wurde, war sehr erfreulich. Freiwillige mit besonderen Fachkenntnissen waren zwar nicht sehr zahlreich, aber viele Brüder und Schwestern ‘boten sich willig dar’ und waren gern bereit, Zeit und Kraft einzusetzen, um sich auf der Baustelle neue Fertigkeiten anzueignen (Ps. 110:3). Während der zwei Jahre Bauzeit arbeiteten die Verkündiger der acht Versammlungen von Bangkok und Umgebung im Durchschnitt jeden Monat schätzungsweise sieben Stunden am Bau. Dennoch ging die Zahl der Predigtdienststunden kaum zurück. Von großer Bedeutung — und sehr geschätzt — war die Hilfe der 37 International Volunteers, die aus vier Ländern gekommen waren.

      Die Bestimmungsübergabe war wirklich ein erfreulicher und denkwürdiger Anlaß für die 427 geladenen Gäste. Unter ihnen waren Vertreter aus sechs Zweigen aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Der Zonenaufseher, Bruder H. V. Mouritz, wies in seiner Ansprache zur Bestimmungsübergabe darauf hin, daß Jehova sein Volk schon immer mit allem versorgt hat, was es zur Durchführung seines Werkes und seiner Anbetung benötigte. Als das Programm zum Abschluß kam, fühlten sich die Anwesenden sehr ermuntert und waren entschlossen, das Predigtwerk mit neuer Kraft fortzusetzen.

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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1993
    • Thailand

      Der 8. Februar 1992 war der Tag, an dem das neue Bethelheim in Thailand der Bestimmung übergeben wurde

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