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  • Ukraine
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2002
    • Im September 1998 wurde die Ukraine ein Zweig unter der Aufsicht der Weltzentrale in Brooklyn. Zu jener Zeit wurde zur Verwaltung organisatorischer Angelegenheiten ein Zweigkomitee gebildet.

  • Ukraine
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2002
    • Das schnelle Wachstum machte auch größere Zweigeinrichtungen nötig. Ab 1991 diente Lwiw als Literaturdrehscheibe für die 15 Republiken der früheren UdSSR. Im Jahr darauf trafen zwei Ehepaare aus dem deutschen Zweigbüro ein. Schon bald nahm ein kleines Büro in Lwiw die Tätigkeit auf. Ein Jahr später wurde ein Haus gekauft, in dem Büros für Vollzeitmitarbeiter eingerichtet wurden. Anfang 1995 wuchs die Zahl der freiwilligen Mitarbeiter im ukrainischen Büro schnell an, sodass ein weiterer Umzug nötig wurde — diesmal in einen Gebäudekomplex mit sechs Königreichssälen, die von 17 Versammlungen genutzt wurden. Die ganze Zeit über fragten sich die Brüder: „Wann werden wir unser eigenes Bethel bauen und wo?“

      Ein neues Zweigbüro und mehr Königreichssäle

      Schon 1992 begann man nach einem Grundstück für ein Zweigbüro zu suchen. Es vergingen mehrere Jahre, in denen Orte geprüft wurden, die sich eventuell dafür eigneten. Die Brüder erwähnten diese Notwendigkeit stets im Gebet und vertrauten darauf, dass zur gegebenen Zeit ein geeignetes Gelände gefunden würde.

      Anfang 1998 wurde 5 Kilometer nördlich von Lwiw in der Gemeinde Brjuchowitschi ein Grundstück in einem malerischen Kiefernwald gefunden. In der Verbotszeit hatten zwei Versammlungen nicht weit davon entfernt ihre Zusammenkünfte im Wald abgehalten. Ein Bruder bemerkte: „Ich hätte nie gedacht, dass ich zehn Jahre nach unserer letzten Waldzusammenkunft wieder Gelegenheit hätte, in demselben Wald mit Brüdern zusammenzukommen, aber unter völlig anderen Umständen — auf dem Gelände für unser neues Zweigbüro.“

      Gegen Ende 1998 trafen dort die ersten International Servants ein. Brüder aus dem regionalen Bauplanungsbüro in Selters begannen fieberhaft an den Zeichnungen zu arbeiten. Nach der behördlichen Genehmigung ging es Anfang Januar 1999 mit den Bauarbeiten los. Auf dem Gelände arbeiteten über 250 Freiwillige aus 22 Nationen. An den Wochenenden halfen außerdem bis zu 250 einheimische Freiwillige bei dem Bauprojekt mit.

      Viele schätzten sehr das Vorrecht, bei diesem Projekt mitzuarbeiten. Ganze Versammlungen mieteten Busse, um an Wochenenden nach Brjuchowitschi zu fahren. Oft fuhren sie die ganze Nacht hindurch, um pünktlich auf dem Gelände anzukommen und die Bauarbeiten zu unterstützen. Nach einem harten Arbeitstag verbrachten sie eine weitere Nacht auf der Heimreise — müde, aber glücklich und mit dem Wunsch wiederzukommen. Eine Gruppe von Brüdern aus der Gegend von Luhansk in der Ostukraine reiste 34 Stunden mit dem Zug, um 8 Stunden beim Bethelbau mitzuhelfen. Um 8 Stunden mitarbeiten zu können, nahm sich jeder Bruder zwei Tage Urlaub und gab über einen halben Monatslohn für die Bahnfahrkarte aus. Diese Opferbereitschaft ermunterte die ganze Baumannschaft und alle in der Bethelfamilie. Die Bauarbeiten gingen zügig voran, sodass es möglich wurde, das Zweigbüro am 19. Mai 2001 der Bestimmung zu übergeben. Bei diesem Anlass waren 35 Länder vertreten. Im Rahmen besonderer Zusammenkünfte am nächsten Tag sprach Theodore Jaracz zu 30 881 Zuhörern in Lwiw und Gerrit Lösch sprach zu 41 142 Besuchern in Kiew — insgesamt 72 023 Anwesende.

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