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  • „Im Erntewerk gibt es noch viel zu tun“
    Der Wachtturm 2014 | 15. Mai
    • George Young

      George Young kommt im März 1923 nach Rio de Janeiro

      WIR schreiben das Jahr 1923 in São Paulo. Kein Sitzplatz im Konzertsaal des Conservatório Dramático e Musical ist mehr frei. George Youngs ruhige, feste Stimme hallt durch den Saal. Der Dolmetscher neben ihm übersetzt seine Rede Satz für Satz ins Portugiesische. 585 Anwesende hören wie gebannt zu. Mithilfe eines Projektors werden Bibeltexte in Portugiesisch an eine Leinwand geworfen. Zum krönenden Schluss werden 100 Broschüren Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben in Portugiesisch verteilt und auch einige in Englisch, Deutsch und Italienisch. Der Vortrag ist ein voller Erfolg! Das spricht sich schnell herum. Zwei Abende später wieder ein volles Haus.

  • „Im Erntewerk gibt es noch viel zu tun“
    Der Wachtturm 2014 | 15. Mai
    • Im März 1923 reiste George Young dann als Pilgerbruder (reisender Aufseher) nach Rio de Janeiro und stieß gleich auf Interesse. Er beauftragte jemand mit der Übersetzung diverser Publikationen ins Portugiesische. Bald reiste er weiter nach São Paulo, damals eine Stadt mit ungefähr 600 000 Einwohnern. Wie einleitend geschildert, hielt er dort den Vortrag, bei dem auch die Millionen-Broschüre ausgehändigt wurde. In seinem Bericht über „die ersten öffentlich angekündigten Predigten im Auftrag der IBSA in Brasilien“ schrieb er: „Ganz auf mich allein gestellt, war ich völlig auf die Ankündigungen in den Zeitungen angewiesen.“a

      Ein alter Projektor

      Mithilfe eines Projektors wurden bei Bruder Youngs Vorträgen Bibeltexte an eine Leinwand geworfen

      Im englischen Wacht-Turm vom 15. Dezember 1923 stand über Brasilien: „Wenn man in Betracht zieht, dass dort erst am 1. Juni mit dem Werk begonnen wurde und bis dahin noch keine Literatur zur Verfügung stand, ist es wirklich bemerkenswert, wie sehr der Herr die Arbeit gesegnet hat.“ Weiter hieß es, dass Bruder Young zwischen dem 1. Juni und dem 30. September 21 Vorträge hielt, zu denen insgesamt 3 600 kamen. Gestartet hatte er mit zwei Vorträgen in São Paulo. Auch in Rio de Janeiro wurde die Botschaft vom Königreich immer bekannter. In nur ein paar Monaten konnten über 7 000 unserer Publikationen verbreitet werden. Außerdem erschien mit der Ausgabe November/Dezember 1923 der erste Wacht-Turm auf Portugiesisch.

      Sarah Ferguson

      Sarah Bellona Ferguson abonnierte als Erste in Brasilien den englischen Wacht-Turm

      Sarah Ferguson bekam schließlich Besuch von George Young. Der englische Wacht-Turm berichtete: „Die Schwester betrat das Empfangszimmer und brachte kein Wort heraus. Sie nahm Bruder Youngs Hand und schaute ihn ernst an. Schließlich sagte sie: ‚Sehe ich hier einen leibhaftigen Pilgerbruder vor mir?‘ “ Endlich, nach 25 Jahren, konnte sie sich taufen lassen! Einige ihrer Kinder taten es ihr gleich. Und sie waren nicht die Einzigen. Wie in der Wacht-Turm-Ausgabe vom 1. August 1924 stand, hatten sich in Brasilien 50 taufen lassen, die meisten davon in Rio de Janeiro.

  • „Im Erntewerk gibt es noch viel zu tun“
    Der Wachtturm 2014 | 15. Mai
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