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    • Buddhas Empfängnis und Geburt

      7. Wie soll laut buddhistischen Texten die Empfängnis Buddhas stattgefunden haben?

      7 Greifen wir z. B. die folgenden Auszüge aus Jātakam, einem Teil des Pali-Kanons, heraus und aus Buddhacarita, einem aus dem 2. Jahrhundert u. Z. stammenden Text in Sanskrit über das Leben Buddhas. Zuerst sei der Bericht erwähnt, der davon handelt, wie Buddhas Mutter, Königin Māyā, ihn in einem Traum empfing.

      „Die vier Großkönige hoben sie samt ihrem Bett auf und brachten sie nach dem Himālaya ... Darauf kamen ihre Gattinnen und brachten Māyā nach dem Anotatta-See; hier badeten sie sie, um sie von der menschlichen Unreinheit zu befreien ... Nicht weit von dort ist der Silberberg, dessen Spitze ein goldenes Haus ist; da machten sie ein nach Osten gerichtetes Lager zurecht und legten Māyā darauf nieder. Hierauf stieg der Bodhisattva ... als ein herrlicher weißer Elefant ... von da herab, stieg den Silberberg hinan ..., umschritt dreimal von rechts das Lager seiner Mutter, berührte ihre rechte Seite und ging so gleichsam in ihren Leib ein. So nahm er am letzten Tage des Asālha-Nakkhatta seine Wiedergeburt.“

      8. Was wurde über Buddhas Zukunft vorausgesagt?

      8 Als die Königin den Traum ihrem Mann, dem König, erzählte, ließ er 64 ausgezeichnete Hindupriester rufen, gab ihnen zu essen und kleidete sie ein; daraufhin bat er um die Deutung. Sie erklärten:

      „Sei unbesorgt, o Großkönig! ... Einen Sohn wirst du erhalten. Wenn dieser das häusliche Leben wählen wird, wird er ein König werden, ein Weltherrscher; wenn er aber das Haus verlassen und die Weltflucht betätigen wird, wird er ein Buddha werden, der in der Welt alles Dunkel vertreibt.“

      9. Welche ungewöhnlichen Ereignisse sollen stattgefunden haben, nachdem Buddhas Zukunft vorhergesagt worden war?

      9 Danach sollen sich 32 Wunder ereignet haben:

      „Da wankten, erzitterten und erbebten wie mit einem Schlage alle zehntausend Welten ... In allen Höllen erlosch das Feuer, ... bei allen Wesen verschwand die Krankheit, ... alle Instrumente ertönten, wiewohl nicht berührt, von selbst, ... in dem großen Weltmeer war süßes Wasser, ... das ganze System der zehntausend Welten drehte sich und war zusammengedrückt ... wie ein Bündel zusammengebundener Kränze ... voll höchster Herrlichkeit.“

      10. Wie wird in buddhistischen heiligen Texten die Geburt Buddhas beschrieben?

      10 Dann nahte die ungewöhnliche Geburt Buddhas in einem Garten mit Sālabäumen, Lumbini-Wald genannt. Als die Königin einen Sālazweig ergreifen wollte, bog er sich herab und kam ihrer Hand nahe. Sie hielt ihn fest, und stehend gebar sie ihren Sohn.

      „Dieser ging, wie ein Prediger vom Lehrstuhl oder wie ein Mann von der Leiter herabsteigt, aus dem Mutterleibe hervor, indem er beide Hände und Füße ausstreckte und dastand, ohne infolge seines Aufenthaltes im Mutterleibe durch eine Unreinheit befleckt zu sein ...“

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    • 12, 13. (a) Was ist die traditionelle Weise, wie Buddhas Leben geschildert wird? (b) Welches Geburtsjahr Buddhas wird allgemein anerkannt? (Vergleiche Lukas 1:1-4.)

      12 Dessenungeachtet ist ein traditioneller Bericht über Buddhas Leben weit verbreitet. Ein moderner, in Colombo (Sri Lanka) veröffentlichter Text, A Manual of Buddhism, enthält folgende vereinfachte Fassung:

      „An einem Vollmondtag im Mai des Jahres 623 v. Chr. wurde in Nepal ein indischer Schakja-Prinz namens Siddhattha Gotamaa geboren. Sein Vater war König Suddhodana und seine Mutter Königin Majadewi. Sie starb wenige Tage nach der Geburt des Kindes, und so wurde Mahapradschapati Gautami seine Pflegemutter.

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    • [Bild auf Seite 133]

      Steinrelief: In dem Traum, den Māyā in Gandhara (Pakistan) hatte, wird der zukünftige Buddha als ein mit einem Heiligenschein umgebener weißer Elefant dargestellt, der in die rechte Seite Königin Māyās eingeht und sie schwanger macht

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