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  • Warum so viel Leid, wenn der Schöpfer an uns interessiert ist?
    Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?
    • Ist ein früheres Leben die Ursache für Leid?

      Auf der Erde gibt es Millionen Menschen, die glauben, die Ursache des Leids läge in jemandes Vergangenheit — seine gegenwärtigen Leiden seien die Strafe für das, was er in einem früheren Leben verübt habe. „Das menschliche Leiden stammt aus unserer Gebundenheit an das Karma. Denn wir alle tragen seit der Geburt eine schwere Last an Karmaa, das sich aus früheren Leben angesammelt hat.“ Diese Ansicht äußerte Daisetz T. Suzuki, ein Philosoph und Förderer des Zen in der westlichen Gesellschaft. Die weisen Männer der Hindus hatten „das Gesetz des Karmas“ aufgestellt, als sie nach einer Erklärung für das menschliche Leid suchten. Ist ihre Erklärung für das Leid aber vernünftig und wirklich zufriedenstellend?

      Eine Buddhistin erzählte: „Ich dachte, es habe keinen Sinn, für etwas leiden zu müssen, womit ich geboren wurde, von dem ich aber nichts wußte. Ich mußte es als mein Schicksal hinnehmen.“ Sie fand diese Erklärung für das Leid unbefriedigend. Und wir mögen das genauso sehen. Die Vorstellung von einer Wiedergeburt ist uns möglicherweise fremd, aber ihr liegt eine Lehre zugrunde, die überall in der Christenheit und anderswo anzutreffen ist, nämlich die Lehre, daß der Mensch eine unsterbliche Seele hat, die nach dem Tod des Körpers weiterlebt. Diese „Seele“ soll Leiden ausgesetzt sein — entweder in einem gegenwärtigen Leben oder im Leben nach dem Tod.

      Solche Vorstellungen sind weit verbreitet. Aber was beweist, daß sie begründet sind? Ist es bei solch wichtigen Angelegenheiten nicht vernünftiger, sich an das zu halten, was der Schöpfer sagt? Menschliche Vorstellungen und feste Überzeugungen können falsch sein, wohingegen Gottes Äußerungen, wie wir gesehen haben, zuverlässig sind.

      Im vorigen Kapitel wurde erwähnt, daß durch die Sünde unserer Ureltern die für den Menschen schlimmste Tragödie herbeigeführt wurde — der Tod. Der Schöpfer warnte Adam: „An dem Tag, an dem du ... [ungehorsam bist oder sündigst], wirst du ganz bestimmt sterben“ (1. Mose 2:17; 3:19). Gott sprach nicht davon, daß Adam eine unsterbliche Seele hätte; er war ein Mensch. In biblischem Sinn bedeutet es, daß er eine Seele war. Als Adam starb, starb somit die Seele namens Adam. Er war danach nicht bei Bewußtsein und litt auch nicht.

      Die Lehren vom Karma, von Kreisläufen der Wiedergeburt oder von einer unsterblichen Seele, die in einem späteren Dasein leidet, werden nicht von unserem Schöpfer vertreten, noch stimmt er ihnen zu. Wenn wir aber die Folgen der Sünde Adams erkennen, verstehen wir besser, warum es heute Leid gibt.

  • Warum so viel Leid, wenn der Schöpfer an uns interessiert ist?
    Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?
    • a Wie man sagt, ist Karma „der Einfluß von jemandes Taten in der Vergangenheit auf seine künftigen Leben oder Reinkarnationen“.

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