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Der Buddhismus — Die Suche nach Erleuchtung ohne GottDie Suche der Menschheit nach Gott
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35. Welches sind die frühesten heiligen Texte des Buddhismus?
35 Die frühesten buddhistischen Texte wurden um das 1. Jahrhundert v. u. Z. in Pali, der angeblichen Muttersprache Buddhas, niedergeschrieben. Die Therawada-Schule erkennt sie als die authentischen Texte an. Sie bestehen aus 31 Büchern, die in drei Schriftensammlungen eingeteilt sind, und werden Tipitaka (Sanskrit: Tripitaka) genannt, was „drei Körbe“ oder „drei Sammlungen“ bedeutet. Das Winaja-Pitaka (Korb der Ordensdisziplinen) behandelt hauptsächlich Vorschriften und Regeln für Mönche und Nonnen. Das Sutta-Pitaka (Korb der Lehrreden) enthält Predigten, Gleichnisse und Sprüche Buddhas und seiner bedeutendsten Schüler. Und das Abhidhamma-Pitaka (Korb der höheren Lehrbegriffe) schließt Kommentare zur buddhistischen Lehre ein.
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Gemäß dem Winaja-Pitaka wollte er, daß seine Lehren nicht nur von der gebildeten Klasse verstanden wurden, sondern von allen Arten von Menschen. Deshalb bestand er darauf, daß seine Vorstellungen in der Sprache des allgemeinen Volkes und nicht in der heiligen toten Sprache des Hinduismus verbreitet wurden.
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