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KanaanEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Aus der Bibel scheint jedoch hervorzugehen, dass Abraham und seine Nachkommen mit den Bewohnern Kanaans ohne einen Dolmetscher sprechen konnten, und bemerkenswert ist auch, dass zwar einige Orte nichtsemitische Namen hatten, die meisten der von den Israeliten eingenommenen Orte und Städte jedoch bereits semitische Namen trugen. Philisterkönige in den Tagen Abrahams und offensichtlich noch zu Davids Zeiten wurden „Abimelech“ genannt (1Mo 20:2; 21:32; Ps 34, Üb.), ein durchaus semitischer Name (oder Titel), obwohl nirgends behauptet wird, dass die Philister semitischer Abstammung waren.
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KanaanEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Die Bezeichnung „Kanaan“ wurde später in erster Linie auf Phönizien angewandt, z. B. in der Prophezeiung Jesajas über Tyrus (Jes 23:1, 11, Fn.) und im Fall der „phönizischen“ (wtl. kanaanäischen [gr. Chananáia]) Frau aus den Gegenden von Tyrus und Sidon, von der Jesus angesprochen wurde (Mat 15:22, Fn.; vgl. Mar 7:26).
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