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  • Jehovas Zeugen — anders als andere Religionen
  • Erwachet! 1987
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Erwachet! 1987
g87 8. 2. S. 26-27

Was sagt die Bibel?

Jehovas Zeugen — anders als andere Religionen

„ICH habe keine Zeit, und außerdem unterhalte ich mich grundsätzlich nicht mit Zeugen Jehovas.“ So reagierte ein Wohnungsinhaber, als ein Zeuge Jehovas bei ihm vorsprach.

Freundlich erwiderte der Zeuge: „Ich verstehe, daß Sie beschäftigt sind. Darf ich Sie aber wenigstens fragen, warum Sie sich, wie Sie sagten, nicht mit uns unterhalten möchten?“ Die Gründe erwiesen sich als Mißverständnisse in bezug auf das, was Jehovas Zeugen glauben und tun. Als diese beseitigt waren, entwickelte sich ein angeregtes Gespräch.

Weißt du, was Jehovas Zeugen glauben? Ist dir bekannt, wodurch sich ihr Glaube von dem anderer Religionsorganisationen unterscheidet und inwiefern dies für dich von Bedeutung ist?

Was sie glauben

Was Jehovas Zeugen glauben, beruht nicht auf Traditionen, nicht auf heidnischen Vorstellungen oder nationalistischen Idealen, sondern ausnahmslos auf der Bibel, einem Buch, das sie als das unverfälschte inspirierte Wort Gottes betrachten. Das ist der Grund, warum sich ihre grundlegenden Glaubensansichten von denen anderer in einigen Punkten wesentlich unterscheiden.

Gebrauch des göttlichen Namens: Der Name JEHOVA — manche sagen Jahwe — klingt für viele möglicherweise fremd. Da er aber über 7 000mal in der Bibel vorkommt, sollten Anbeter Gottes seinen Eigennamen sowohl kennen als auch verwenden (Psalm 83:18). Christen sind „ein Volk für seinen Namen“, deshalb gebrauchte Jesus Gottes Namen, als er seine Jünger unterwies (Apostelgeschichte 15:14; Johannes 17:26). Statt also Jehovas Zeugen als eigenartig zu betrachten, weil sie den Namen verwenden, könnte man sich fragen, ob es denn nicht angebrachter wäre, andere Glaubensgemeinschaften würden diesen Namen ebensohäufig gebrauchen (Maleachi 3:16).

Gottes Königreich: Das Reich Gottes ist — obgleich im Himmel — eine wirkliche Regierung mit Jesus Christus als König und der Erde als Hoheitsgebiet. Es ist nicht etwas rein Innerliches. „Die Herrschaft ruht auf seiner [Christi] Schulter“ (Jesaja 9:6, 7, Lutherbibel). Durch das Königreich wird die rechtmäßige Souveränität Gottes bestätigt. Gott wird ‘ein Königreich aufrichten, das allen [menschlichen] Königreichen ein Ende bereiten’ sowie Einheit und Weltfrieden für immer wiederherstellen wird (Daniel 2:44).

Die Menschenseele: Sie ist kein immaterielles, unsterbliches Etwas, das den Tod des Körpers überdauert, sondern ist die Person an sich oder das Leben, dessen sie sich erfreut. „Der Mensch wurde eine lebende Seele“, als Gott ihn erschuf (1. Mose 2:7; 1. Korinther 15:45). „Unsterblichkeit der Seele ist ein hellenistischer Begriff, entstanden in altertümlichen Geheimkulten und ausgearbeitet von dem Philosophen Platon“ (Presbyterian Life, 1. Mai 1970). Demnach trifft es in Wirklichkeit nicht zu, daß die Toten irgendwo leiden, sie schlafen vielmehr (Prediger 9:5, 10). Die Hoffnung, daß die Toten ein zukünftiges Leben erwartet, gründet sich auf das Loskaufsopfer Jesu Christi und hängt davon ab, ob Gott jemandem Gunst erweist und ihn auferweckt (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 17:31; 24:15; 1. Korinther 15:13, 14).

Die Zukunft der Erde: Die Erde wird nicht in einen unbelebten, verkohlten Planeten verwandelt werden, weder durch Gottes Hand noch durch einen nuklearen Holocaust. Gott erschuf „sie nicht einfach umsonst“, sondern bildete sie, „damit sie auch bewohnt werde“ (Jesaja 45:18; Prediger 1:4). Das Königreich Gottes wird bewirken, daß Gottes Wille ‘wie im Himmel so auch auf der Erde geschieht’ (Matthäus 6:10). Dann ‘werden die Gerechten die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen’ (Psalm 37:29).

Wenn jemand all das zu einem Teil seines Glaubens macht, wird sich seine Einstellung zu Gott, zum Leben und zu seinen Mitmenschen wandeln. Sein Leben erhält dann Sinn und Zweck (Römer 8:19-21).

Wie sie ihren Glauben ausüben

Auch in bezug darauf ist die Bibel die Grundlage. Was sie aufgrund ihres Glaubens tun, wirkt zwar auf manche befremdend, es umfaßt aber wesentliche Erkennungsmerkmale der wahren Anbetung.

Gottesdienstliche Tätigkeit in der Öffentlichkeit: Viele führen diese Tätigkeit als maßgeblichen Unterschied an in bezug auf Aktivität und Organisation. Doch gerade durch diese Tätigkeit befolgen Jehovas Zeugen Jesu Gebot: „Geht ... und macht Jünger.“ Dem Beispiel der Apostel folgend, dürfen alle, die sich als Diener Gottes eignen, „öffentlich und von Haus zu Haus“ lehren (Matthäus 28:19, 20; Apostelgeschichte 20:20). Einige Kirchen kennen die Aufspaltung in Geistliche und Laien; allerdings „gibt es nicht die geringste Rechtfertigung ... für diese ‚Zwischenstockwerk‘aufteilung“, heißt es in der Zeitschrift Theology Today. Im Unterschied dazu sagt die Encyclopedia Canadiana: „Das Werk der Zeugen Jehovas ist eine Neubelebung und Wiederherstellung des von Jesus und seinen Nachfolgern im ersten und zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung praktizierten Glaubens. ... Alle sind Brüder.“

Christliche Neutralität: Jehovas Zeugen wird in dieser Sache zwar wenig Verständnis entgegengebracht, trotzdem bewahren sie ihre Neutralität in bezug auf Politik und alle Arten von Konflikten, die es erforderlich machen, den Nächsten zu hassen (Johannes 18:36; Jesaja 2:2-4). Über die frühen Christen schrieb der Historiker Edward Gibbon: „Sie [konnten] nicht bewogen werden an der Civilverwaltung oder der militairischer Vertheidigung des Reiches einen thätigen Antheil zu nehmen.“ Was also zunächst wie Fanatismus aussieht, stellt sich bei näherem Hinsehen als die Friedfertigkeit von Menschen heraus, die „kein Teil der Welt“ sein dürfen (Johannes 17:16).

Rassismus: „Rassendiskriminierung — für einige Kirchen immer noch ein strittiger Punkt — [ist] für die Zeugen kein Problem“, schrieb eine Zeitung im Süden der Vereinigten Staaten. Echte Liebe zu ihren Glaubensbrüdern vereint sie zu einer weltweiten Bruderschaft. Wie alle anderen sind auch sie unvollkommen, doch sie bemühen sich, im Umgang miteinander den Worten Jesu zu entsprechen: „Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“ (Johannes 13:35).

Lerne sie näher kennen

Natürlich ist an dieser Stelle längst nicht alles zur Sprache gekommen, was Jehovas Zeugen so anders macht. Warum sie also nicht näher kennenlernen? Deine Aussicht auf ein glückliches Leben — jetzt und in der Zukunft — ist eng damit verknüpft, die Religion herauszufinden, die sich zwangsläufig von allen anderen unterscheiden muß, wenn sie den Maßstäben Gottes entsprechen soll (Matthäus 7:21).

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