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Erwachet! 1992
g92 22. 7. S. 3

Der Tod — Eine weltweite Geißel

JÄHRLICH sterben weltweit 50 Millionen Menschen. Anders ausgedrückt sind das täglich 137 000, 5 700 in der Stunde, etwa 100 in der Minute oder alle zwei Sekunden mindestens 3 Personen. Keine Familie wird von der Geißel des Todes verschont. König oder Untertan, Reich oder Arm, Mann oder Frau — alle müssen sterben.

„Nur zwei Dinge auf dieser Welt sind uns sicher: Der Tod und die Steuer“, schrieb der berühmte amerikanische Verleger, Erfinder und Diplomat Benjamin Franklin 1789 einem Freund. Jedoch kam nicht nur er zu diesem Schluß. Über 2 800 Jahre zuvor sagte Salomo, der weise König der Nation Israel: „Die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden.“ Er bestätigte lediglich das, was dem ersten Menschen 3 000 Jahre früher gesagt worden war: „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (Prediger 9:5; 1. Mose 3:19).

So unvermeidlich der Tod im Laufe der Menschheitsgeschichte war, ist er immer noch eine Quelle großen Kummers. Jemand sagte einmal mit Recht, daß unser normaler Wunsch leben heißt, nicht sterben. Das Verhältnis zu unserer Familie und unseren Freunden besteht aus starken Banden, deren Auflösung wir nicht wünschen. Doch im Laufe der Jahre werden diese Bande nacheinander zerrissen. Unsere Großeltern, Eltern und Freunde sterben.

„Tatsächlich gibt es nur sehr wenige Menschen, die über 113 Jahre alt geworden sind. Es gibt keinen dokumentarisch belegten Fall von Langlebigkeit, der bestätigt, daß jemand mehr als seinen 120. Geburtstag gefeiert hat“, heißt es im Guinness Buch der Rekorde. Daher gibt es heute niemanden, der zur Zeit der Geburt Winston Churchills (1874) oder Mohandas Gandhis (1869), des Verkaufs von Alaska durch die Russen an Amerika (1867) oder der Ermordung Abraham Lincolns (1865) gelebt hat — geschweige denn jemanden, der Zeuge der Geschichtsereignisse vor dem 19. Jahrhundert gewesen ist.

Trotz aller modernen medizinischen und wissenschaftlichen Errungenschaften erstreckt sich die Lebensspanne des Menschen noch über den gleichen Zeitraum, den Moses, ein Mann der alten Zeit, erwähnte: „Die Tage unserer Jahre an sich sind siebzig Jahre; und wenn sie zufolge besonderer Kraft achtzig Jahre sind, geht ihr Drang doch nach Ungemach und schädlichen Dingen; denn es wird bestimmt schnell vorübergehen, und hinweg fliegen wir“ (Psalm 90:10). Das war eine Verallgemeinerung. Moses selbst lebte 120 Jahre.

So sorgenvoll das Leben an sich schon sein mag, ein Todesfall bringt zusätzlichen Schmerz und Kummer. Oft wirkt er sich äußerst nachteilig auf die Gesundheit der Hinterbliebenen aus und hat sogar zu Krankheit und Tod geführt. Ganz gleich, welcher Familienangehörige stirbt — es entsteht eine Lücke. Ein Psychiater drückt es wie folgt aus: „Sterben die Eltern, verlieren wir unsere Vergangenheit. Stirbt ein Kind, verlieren wir unsere Zukunft.“ Das Leid und der emotionelle Streß können unbeschreiblich sein. Die finanzielle Belastung, die ein Todesfall häufig mit sich bringt, macht die Sache noch schlimmer. Der Druck, gewissen Bräuchen in Verbindung mit dem Begräbnis nachkommen zu müssen, vertieft den Kummer vielleicht.

Können der Streß und die Belastungen, denen wir ausgesetzt sind, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, irgendwie erleichtert werden?

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