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  • Von klein auf erzogen, Gott zu lieben
    Erwachet! 2004 | 22. Oktober
    • Kindererziehung und Dienstvorrechte

      Im Jahre 1966 wurde unsere zweite Tochter Lilja geboren. Ein Jahr später zogen wir nach Belije Wodi in Südkasachstan nahe der usbekischen Grenze, wo eine kleine Gruppe von Zeugen tätig war. Bald wurde daraus eine Versammlung, und ich wurde zum vorsitzführenden Aufseher ernannt. 1969 wurde unser Sohn Oleg geboren und zwei Jahre später Natascha, die Jüngste. Lidija und mir war immer bewusst, dass Kinder ein Erbe von Jehova sind (Psalm 127:3). Wir besprachen, wie wir sie dazu erziehen konnten, Jehova zu lieben.

      Noch in den 1970er Jahren waren die meisten männlichen Zeugen in Arbeitslagern und vielen Versammlungen fehlte die nötige Aufsicht und Anleitung von reifen Männern. Ich war also stellvertretender reisender Aufseher, während Lidija einen größeren Anteil an der Erziehung der Kinder übernahm, denn sie war manchmal Vater und Mutter zugleich. Ich besuchte Versammlungen in Kasachstan und in den angrenzenden Sowjetrepubliken Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Zugleich arbeitete ich, um zum Unterhalt der Familie beizutragen, und Lidija und die Kinder unterstützten mich bereitwillig.

      Manchmal war ich mehrere Wochen unterwegs. Ich bemühte mich dennoch, meinen Kindern ein guter Vater zu sein und ihr geistiges Wachstum zu fördern. Lidija und ich flehten Jehova an, unseren Kindern zu helfen, und wir sprachen mit ihnen darüber, wie sie Menschenfurcht überwinden und ein enges Verhältnis zu Jehova aufbauen konnten. Ohne die selbstlose Hilfe meiner lieben Frau hätte ich nicht als reisender Aufseher tätig sein können. Lidija und die anderen Glaubensschwestern erwiesen sich ganz und gar nicht als „ein schwächliches Häufchen“, wie der KGB-Beamte meinte. Sie waren geistig stark, richtige Riesen (Philipper 4:13).

  • Von klein auf erzogen, Gott zu lieben
    Erwachet! 2004 | 22. Oktober
    • Unsere Familie heute

      Wir sind Jehova sehr dankbar, dass er uns geholfen hat, unsere Kinder die biblische Wahrheit zu lehren. Walentina, unsere älteste Tochter, ist verheiratet und hat drei Kinder. 1993 ist sie zusammen mit ihrem Mann nach Deutschland umgesiedelt und wohnt in Ingelheim. Alle drei Kinder sind Zeugen Jehovas.

      Lilja, unsere zweite Tochter, hat auch Familie. Sie und ihr Mann, ein Ältester in der Versammlung Belije Wodi, erziehen ihre zwei Kinder dazu, Jehova zu lieben. Oleg heiratete Natascha, eine Glaubensschwester aus Moskau, und beide dienen im russischen Zweigbüro in der Nähe von Sankt Petersburg. 1995 heiratete unsere jüngste Tochter Natascha und sie dient mit ihrem Mann in einer russischsprachigen Versammlung in Deutschland.

      Gelegentlich haben wir Familientreffen. Unsere Kinder erzählen dann unseren Enkeln, wie Oma und Opa Jehova gehorchten und Papa und Mama dazu erzogen, den wahren Gott zu lieben und ihm zu dienen. Ich stelle fest, dass solche Gespräche das geistige Wachstum unserer Enkelkinder fördern. Unser jüngster Enkel hat Ähnlichkeit mit mir, als ich in seinem Alter war. Manchmal setzt er sich auf meinen Schoß und möchte eine Geschichte aus der Bibel hören. Dabei kommen mir die Tränen, denn ich erinnere mich gern, wie oft ich bei meinem Großvater auf dem Schoß saß und er mir half, unseren großartigen Schöpfer zu lieben und ihm zu dienen.

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