Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • „Babylon“ der Vernichtung geweiht
    Weltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
    • Geistliche der Christenheit, die sich als Nachfolger Jesu Christi ausgaben, spornten in ihren Predigten die jungen Männer an, aufs Schlachtfeld zu ziehen. Der verstorbene Harry Emerson Fosdick, ein bekannter protestantischer Geistlicher, unterstützte die Kriegsbestrebungen, gestand aber später: „Wir haben . . . selbst unsere Kirchen mit Feldzeichen geschmückt . . . Mit dem einen Mundwinkel haben wir den Fürsten des Friedens gepriesen, und mit dem anderen haben wir den Krieg verherrlicht.“ Priester und andere Geistliche der Christenheit brachten bei religiösen Versammlungen Gebete für die kämpfenden Truppen dar und dienten als Feldgeistliche des Heeres, der Marine und der Luftwaffe.b

  • „Babylon“ der Vernichtung geweiht
    Weltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
    • b Ein ausführlicher Bericht über die Unterstützung des Ersten Weltkrieges durch die Geistlichkeit wird in dem Buch Preachers Present Arms (Pfarrer präsentieren das Gewehr) von Ray H. Abrams (New York, 1933) gegeben. In dem Buch heißt es: „Der Klerus verlieh dem Krieg seine leidenschaftliche geistige Bedeutung und Antriebskraft. . . . Der Krieg an sich war ein heiliger Krieg, um das Reich Gottes auf Erden zu fördern. Sein Leben für sein Land zu geben hieß, es für Gott und sein Reich zu geben. Gott und Land wurden Synonyme. . . . Die Deutschen und die Alliierten glichen sich in dieser Hinsicht. Jede Seite glaubte, das Monopol auf Gott zu haben . . . Den meisten Theologen bereitete es überhaupt keine Schwierigkeit, Jesus im härtesten Kampf an die vorderste Front zu stellen und seine Truppen zum Sieg führen zu lassen. . . . Die Kirche wurde dadurch zum wesentlichen Bestandteil des Kriegssystems. . . . Die führenden Köpfe [der Kirche] hatten nichts Eiligeres zu tun, als sich voll und ganz auf den Krieg einzustellen. Innerhalb von 24 Stunden nach der Kriegserklärung legte der Generalrat der Kirchen Christi in Amerika Pläne zur weitestgehenden Zusammenarbeit vor. . . . Viele Kirchen gingen noch viel weiter, als man von ihnen erwartete. Sie wurden Rekrutierungsstellen für die Anwerbung von Soldaten“ (Seite 53, 57, 59, 63, 74, 80, 82).

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen