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Erwachet! 1997
g97 22. 4. S. 10-11

Welche Religion heißt Gott gut?

LEIDER legten sich die religiösen Haßgefühle, die im 16. Jahrhundert in Frankreich herrschten, nicht. Im darauffolgenden Jahrhundert zerrissen tiefverwurzelte Vorurteile Europa, als sich Katholiken und Protestanten im Dreißigjährigen Krieg (1618—1648) erneut erbitterte Schlachten lieferten. Nominelle Christen fingen wieder an, einander im Namen Gottes brutal niederzumetzeln.

Das Hassen und Morden aus religiösen Motiven hat nicht aufgehört. In neuerer Zeit haben sich in Irland Katholiken und Protestanten gegenseitig umgebracht, ebenso Angehörige der orthodoxen und der katholischen Kirche im ehemaligen Jugoslawien. Und so unglaublich es auch scheint, im Ersten und Zweiten Weltkrieg töteten sowohl Katholiken als auch Protestanten auf den Schlachtfeldern Hunderttausende von ihrer eigenen Religion. Läßt sich dieses Blutvergießen rechtfertigen? Wie steht Gott dazu?

Rechtfertigungsversuche

In dem Werk 1995 Britannica Book of the Year heißt es: „1994 bemühte man sich von verschiedenen Seiten her, Gewalt theologisch zu rechtfertigen.“ Vor über 1 500 Jahren versuchte der „heilige“ Augustinus, ein katholischer Philosoph, in gleicher Weise, das Blutvergießen zu rechtfertigen. Gemäß der New Catholic Encyclopedia war er „der Begründer der These vom gerechten Krieg“, und wie das Werk schreibt, beeinflußt sein Gedankengut sogar die moderne Zeit.

Die katholische, die orthodoxe und die protestantische Kirche haben das Töten im Namen Gottes gebilligt und sogar gefördert. Die Geschichte dieser Religionen ist eine Geschichte des Blutvergießens, doch in dieser Hinsicht stehen ihnen viele andere große Religionen in nichts nach. Wie läßt sich also herausfinden, wer die wahre Religion praktiziert?

Dazu reicht es nicht aus, sich einfach nur anzuhören, was jemand zu glauben vorgibt. Jesus Christus sagte hierüber warnend: „Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. ... Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. ... Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen“ (Matthäus 7:15-20, Neue Jerusalemer Bibel; Kursivschrift von uns).

An ihren Früchten erkannt

Millionen ehrliche Menschen sehen ein, daß die Religionen der Welt ‘schlechte Bäume’ sind, die ‘schlechte Früchte’ hervorgebracht haben, insbesondere indem sie blutige Kriege unterstützt haben. In der Bibel wird das Weltreich der falschen Religion als eine sinnbildliche Hure beschrieben, die „Babylon die Große“ genannt wird. Die Bibel sagt: „In ihr wurde das Blut von Propheten und von Heiligen und von all denen gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind“ (Offenbarung 17:3-6; 18:24).

Gott billigt die Kriege, die von religiösen Führern gesegnet wurden, somit nicht, sondern wird vielmehr in kurzem sein Urteil an den Religionen vollstrecken, die in seinem Namen gemordet haben. Dadurch wird sich folgende biblische Prophezeiung erfüllen: „Babylon, die große Stadt, [wird] mit Schwung hinabgeschleudert werden, und sie wird nie wieder gefunden werden.“ Wenn dieser freudige Moment gekommen ist, wird Gott „das Gericht an der großen Hure vollzogen“ und „das Blut seiner Sklaven an ihrer Hand gerächt“ haben (Offenbarung 18:21; 19:2).

Wer sich von all dem Blutvergießen im Namen Gottes abgestoßen fühlt, fragt sich vielleicht, ob es Christen gibt, die wirklich in Übereinstimmung mit der folgenden biblischen Prophezeiung leben: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation das Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen“ (Jesaja 2:4). Ist uns eine Gruppe bekannt, die Gott wirklich fürchtet und den Krieg ablehnt?

Die Religion, die Gott gutheißt

In einer soziologischen Studie mit dem Titel „Mehr über die Rechtfertigung von Gewalttätigkeit“, die von der Universität von Michigan veröffentlicht wurde, hieß es: „Seit der Jahrhundertwende haben Jehovas Zeugen in zwei großen Weltkriegen und in den darauf folgenden militärischen Auseinandersetzungen während der Ära des ‚kalten Krieges‘ ihre Stellung der gewaltlosen ‚christlichen Neutralität‘ bewahrt.“ Als Grund dafür, warum die Zeugen neutral bleiben, gab die Studie an: „Die Lehren der Zeugen Jehovas leiten sich von der Überzeugung her, daß die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist.“

Ja, Jehovas Zeugen leben gemäß der Bibel. Sie lehrt: ‘Hieran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, stammt nicht von Gott noch der, der seinen Bruder nicht liebt. Wir sollten einander lieben, nicht wie Kain, der seinen Bruder hinschlachtete’ (1. Johannes 3:10-12).

Jehovas Zeugen haben oft auf die Blutschuld der Religionen der Welt hingewiesen. Sie haben außerdem immer wieder die folgende dringende Bitte aus der Bibel wiederholt: „Geht aus ihr [Babylon der Großen] hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht“ (Offenbarung 18:4, 5).

Viele aufrichtige Menschen beherzigen den Aufruf, das Weltreich der falschen Religion zu verlassen. Wenn Sie über all das Blutvergießen im Namen der Religion ebenfalls tief bestürzt sind, ersuchen wir Sie, sich mit der Person, die Ihnen diese Zeitschrift gegeben hat, in Verbindung zu setzen oder an eine der Adressen auf Seite 5 zu schreiben. Jehovas Zeugen helfen Ihnen gern, mehr über die biblische Verheißung einer gerechten neuen Welt, in der es keinen Krieg mehr geben wird, kennenzulernen (Psalm 46:8, 9; 2. Petrus 3:13).

[Bild auf Seite 10]

„Sie erklären öffentlich, Gott zu kennen, aber sie verleugnen ihn durch ihre Werke“ (Titus 1:16)

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