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  • Studie 6 — Der christliche griechische Text der Heiligen Schrift
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 7. (a) Wie bezeugt die Bibel, daß zur Zeit Jesu und seiner Apostel Koine gesprochen wurde? (b) Wieso eignete sich die Koine sehr gut für die Übermittlung des Wortes Gottes?

      7 In den Tagen Jesu und seiner Apostel war die Koine die internationale Sprache des Römischen Reiches. Das wird selbst durch die Bibel bestätigt. Als Jesus an den Stamm genagelt wurde, mußte die Inschrift, die über seinem Haupt angebracht werden sollte, nicht nur in Hebräisch, der Sprache der Juden, abgefaßt werden, sondern auch in Latein, der Amtssprache des Landes, sowie in Griechisch, der Sprache, die auf den Straßen Jerusalems fast ebenso häufig zu hören war wie in Rom, Alexandria oder in Athen selbst (Joh. 19:19, 20; Apg. 6:1). Aus Apostelgeschichte 9:29 geht hervor, daß Paulus in Jerusalem die gute Botschaft Juden predigte, die Griechisch sprachen. Die Koine war zu jener Zeit eine kraftvolle, lebendige, gut entwickelte Sprache — eine Sprache, die gerade für die Verwirklichung des erhabenen Vorsatzes Jehovas bezüglich der weiteren Übermittlung seines Wortes zur Verfügung stand und sich vorzüglich dazu eignete.

  • Studie 6 — Der christliche griechische Text der Heiligen Schrift
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • Die 27 kanonischen Bücher der Christlichen Griechischen Schriften wurden in der damaligen griechischen Gemeinsprache geschrieben. Das Buch Matthäus wurde zum Nutzen des jüdischen Volkes anscheinend zuerst in Hebräisch abgefaßt. Das bestätigt der Bibelübersetzer Hieronymus (4. Jahrhundert u. Z.) mit dem Hinweis, es sei später ins Griechische übersetzt worden.b Matthäus selbst fertigte wahrscheinlich diese Übersetzung an, da er als ehemaliger römischer Staatsbeamter, d. h. als Steuereinnehmer, zweifellos Hebräisch, Latein und Griechisch konnte (Mar. 2:14-17).

      10. Wie sind uns die biblischen Schriften überliefert worden?

      10 Alle anderen christlichen Bibelschreiber, Markus, Lukas, Johannes, Paulus, Petrus, Jakobus und Judas, schrieben ihre Urkunden in der Koine, der damaligen Gemeinsprache, die von den Christen und den meisten anderen Menschen im 1. Jahrhundert verstanden wurde. Die letzte der ursprünglichen Urkunden wurde etwa im Jahr 98 u. Z. von Johannes geschrieben.

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