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Sei ein wahrer Nachfolger ChristiDer Wachtturm 2010 | 15. Januar
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Gottes Wort ausleben
3. Worauf legt Jehova Wert, und was bedeutet das für echte Christen?
3 „Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen“, bemerkte Jesus, „sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist“ (Mat. 7:21). Ja, bei Jehova genügt es nicht, sich als Christ auszugeben, man muss entsprechend handeln. Das beeinflusst das ganze Leben wahrer Nachfolger Christi: ihre Einstellung zum Geld, zum Beruf, zur Unterhaltung, zu Bräuchen, Festen und Feiern, die Ehe sowie zwischenmenschliche Beziehungen im Allgemeinen. Wer dagegen nur vorgibt, Christ zu sein, übernimmt das Denken und die Handlungsweise der Welt, die sich immer mehr von Gott entfernt (Ps. 92:7).
4, 5. Wie können wir Maleachi 3:18 in unserem Leben umsetzen?
4 Der Prophet Maleachi schrieb zu diesem Thema: „Ihr werdet bestimmt wieder den Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat“ (Mal. 3:18). Denken wir einmal über diese Worte nach und fragen uns dann selbst: Passe ich mich der Welt an oder fällt auf, dass ich anders bin? Versuche ich, mit Mitschülern oder Arbeitskollegen immer mitzuhalten, oder stehe ich für biblische Grundsätze ein und bin sogar bereit, sie vor anderen zu verteidigen? (Lies 1. Petrus 3:16.) Natürlich wollen wir nicht so tun, als seien wir etwas Besseres. Aber wir sollten uns deutlich von denen unterscheiden, die Jehova nicht lieben und ihm nicht dienen.
5 Könnten wir uns in einigen Aspekten noch verbessern? Warum nicht mit Jehova darüber sprechen und durch regelmäßiges Studieren der Bibel, durch Gebet und den Besuch der Zusammenkünfte Kräfte sammeln? Je mehr wir Gottes Wort verinnerlichen, desto mehr „vortreffliche Frucht“ werden wir hervorbringen, auch „die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben“ (Heb. 13:15).
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Sei ein wahrer Nachfolger ChristiDer Wachtturm 2010 | 15. Januar
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„Liebt nicht die Welt“
15, 16. Wie stehen echte Christen zur Welt, und was sollten wir uns deshalb fragen?
15 „Liebt nicht die Welt noch die Dinge in der Welt. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm“ (1. Joh. 2:15). Die Welt und die allgemeine freizügige Grundhaltung stehen im völligen Gegensatz zu Jehova und seinem heiligen Geist. Daher sind wahre Nachfolger Christi kein Teil der Welt und wollen es auch gar nicht sein, denn sie wissen, dass „Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist“, wie der Jünger Jakobus schrieb (Jak. 4:4).
16 In einer Welt voller Versuchungen ist es nicht immer leicht, sich nach den Worten des Jakobus zu richten (2. Tim. 4:10). Deshalb betete Jesus für seine Jünger: „Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt wegzunehmen, sondern um dessentwillen, der böse ist, über sie zu wachen. Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin“ (Joh. 17:15, 16). Hier einige Fragen zur Selbstprüfung: Möchte ich wirklich kein Teil der Welt sein? Kennen andere meinen biblisch begründeten Standpunkt, was Feiern, Feste und Bräuche betrifft — und zwar auch solche, die nicht unbedingt heidnischen Ursprungs sind, aber eindeutig den Stempel der Welt tragen? (2. Kor. 6:17; 1. Pet. 4:3, 4).
17. Was könnte aufrichtige Menschen zu Jehova ziehen?
17 Eins steht fest: Mit unserer konsequenten Haltung werden wir in der Welt nicht immer Anklang finden. Aber aufrichtige Menschen werden vielleicht neugierig. Ihnen wird auffallen, dass unser Glaube fest in der Bibel verwurzelt ist und sich auf jeden Bereich unseres Lebens auswirkt. Möglicherweise reagieren sie positiv, so als würden sie zu den Gesalbten sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist“ (Sach. 8:23).
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