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  • Gott wirklich kennenlernen — eine Herausforderung!
    Der Wachtturm 2010 | 1. Juli
    • Nach Jesu Tod und Auferstehung machten seine treuen Nachfolger den Namen Gottes weiter bekannt. (Siehe hierzu „Gebrauchten die ersten Christen den Gottesnamen?“.) An Pfingsten 33 u. Z. — die Christenversammlung war gerade erst gegründet worden — zitierte der Apostel Petrus vor vielen Juden und Proselyten die Prophezeiung Joels: „Jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“ (Apostelgeschichte 2:21; Joel 2:32). Die ersten Christen halfen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Gottes Namen und seine Persönlichkeit kennenzulernen. So erinnerte der Jünger Jakobus die Apostel und die älteren Männer in einer Besprechung in Jerusalem daran, dass „Gott . . . seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14).

  • Gott wirklich kennenlernen — eine Herausforderung!
    Der Wachtturm 2010 | 1. Juli
    • Gebrauchten die ersten Christen den Gottesnamen?

      Zur Zeit der Apostel Jesu im 1. Jahrhundert entstanden in vielen Ländern Gemeinden der ersten Christen, die sich regelmäßig trafen, um gemeinsam in den heiligen Schriften zu forschen. Stand in diesen Schriften der Name Jehova?

      Griechisch war inzwischen zur Weltsprache geworden und so benutzte man in vielen Gemeinden die Septuaginta, eine im 2. Jahrhundert v. u. Z. fertiggestellte Übersetzung der Hebräischen Schriften ins Griechische. Von einigen wird behauptet, in der ursprünglichen Version der Septuaginta sei der Gottesname immer durch den griechischen Titel für „Herr“, Kýrios, ersetzt worden. Doch die Tatsachen lassen etwas anderes erkennen.

      Auf den hier abgebildeten Fragmenten der Septuaginta aus dem 1. Jahrhundert v. u. Z. ist deutlich der Gottesname zu sehen, dargestellt im griechischen Text in den vier hebräischen Buchstaben יהוה (JHWH), dem sogenannten Tetragramm. George Howard, Professor für Religion und Hebraistik, schrieb in der Zeitschrift Biblical Archaeology Review: „Uns stehen drei separate Auszüge der vorchristlichen Septuaginta zur Verfügung und nicht an einer einzigen Stelle ist das Tetragramm mit kyrios übersetzt worden — oder überhaupt übersetzt worden. Wir können jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es bei den Juden vor, während und nach der neutestamentlichen Ära Usus war, den göttlichen Namen . . . direkt in den griechischen Text zu schreiben.“

      Gebrauchten die Apostel und Jünger Jesu in ihren von Gott eingegebenen Aufzeichnungen den Gottesnamen? Dazu Professor Howard: „Wo in der Septuaginta, die die neutestamentliche Kirche gebrauchte und aus der sie zitierte, die hebräische Form des göttlichen Namens stand, verwendeten die neutestamentlichen Schreiber das Tetragramm zweifellos in ihren Zitaten.“

      Daraus ergibt sich der berechtigte Schluss: Die ersten Christen konnten sowohl in den Übersetzungen der Hebräischen Schriften als auch in den Christlichen Griechischen Schriften den Gottesnamen vorfinden.

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