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  • „Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde“
    Der Wachtturm 2012 | 15. September
    • GESALBTE SIND WACHSAM UND BEREIT

      11. Warum meinten einige der Gesalbten 1914, der Herr würde sich verspäten?

      11 Denken wir noch einmal an Jesu Gleichnis von den Jungfrauen und von den Talenten. Hätten die Jungfrauen und die Sklaven gewusst, wann der Bräutigam beziehungsweise Herr kommt, hätten sie nicht unablässig wachsam sein müssen. Da sie das aber nicht wussten, mussten sie allezeit bereit sein. Zwar hatten die Gesalbten schon jahrzehntelang auf 1914 als ein bedeutsames Jahr hingewiesen, doch was genau passieren sollte, verstanden sie nicht völlig. Ein Bruder erinnert sich: „Einige von uns dachten ernsthaft, wir würden in der ersten Oktoberwoche [1914] in den Himmel kommen.“ Als es nicht so kam wie erhofft, hätte man meinen können, der Bräutigam würde sich verspäten.

      12. Wie erwiesen sich die Gesalbten als „treu und verständig“?

      12 Wie entmutigend muss das gewesen sein! Sie hatten das Ende so sehr erwartet — und nun blieb es aus. Schlimmer noch: Bedingt durch den Ersten Weltkrieg hatten die Bibelforscher mit heftigem Widerstand zu kämpfen. Eine Phase relativer Untätigkeit, gleich einem Schlaf, setzte ein. Doch 1919 erging dann ein Weckruf. Jesus war zu Gottes geistigem Tempel gekommen, um ihn zu inspizieren. Einige Christen fielen bei dieser Inspektion jedoch durch und durften sich nicht länger um die „Geschäfte“ des Königs kümmern (Mat. 25:16). Sie hatten es gleich den „törichten Jungfrauen“ versäumt, ihren Vorrat an symbolischem Öl aufzufüllen. Und gleich dem „trägen Sklaven“ waren sie nicht bereit, für das Königreich persönliche Opfer zu bringen. Doch die Mehrheit der Gesalbten blieb ihrem Herrn unerschütterlich treu. Auch während der schweren Kriegsjahre wollten sie ihm unbedingt weiter dienen.

  • „Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde“
    Der Wachtturm 2012 | 15. September
    • 15, 16. Wie wurde der Einsatz eines Ehepaars im Dienst belohnt? Was können wir aus solchen Berichten lernen?

      15 Die anderen Schafe unterstützen die Brüder Christi mit ganzem Herzen und engagieren sich ebenfalls weiter im Werk des Herrn (Mat. 25:40). Anders als der böse und träge Sklave aus dem Gleichnis Jesu sind sie gern bereit, Opfer zu bringen und hart daran zu arbeiten, ihre eigenen Interessen hinter denen des Königreichs zurückzustellen. Nehmen wir das Beispiel von Jon und Masako, die eingeladen wurden, sich im chinesischen Gebiet in Kenia einzusetzen. Zunächst hatten sie so ihre Bedenken. Doch nachdem sie Jehova ihre Umstände im Gebet vorgetragen hatten, entschieden sie sich, nach Kenia zu ziehen.

      16 Für ihren Einsatz wurden sie reich belohnt. Neben den sieben Bibelstudien, die sie durchführen konnten, erlebten sie viele schöne aufregende Dinge. Sie erklärten: „Der Dienst hier ist einfach großartig“, und fügten hinzu: „Wir danken Jehova jeden Tag dafür, dass wir hier sein dürfen.“ Auch viele andere Brüder und Schwestern haben durch ihre Lebensweise erkennen lassen, dass sie entschlossen sind, sich voll im Dienst für Gott einzusetzen — egal wann das Ende kommt. Denken wir nur an die Tausende, die die Gileadschule absolviert haben und als Missionare dienen. Warum nicht einmal einen Blick auf diesen besonderen Dienst werfen und zum Beispiel den Artikel lesen: „Wir tun unser Bestes“ aus dem Wachtturm vom 15. Oktober 2001? Versetzen wir uns durch diesen Bericht einen Tag in das Leben der Missionare und überlegen dabei, wie wir uns zum Lobpreis Jehovas noch mehr im Dienst für ihn einbringen und dadurch selbst noch glücklicher werden können.

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